de.wedoany.com-Bericht: Telia und die Infrastruktur-Vermögensverwaltungsgesellschaft Brookfield Partners haben die Königlich Technische Hochschule Stockholm (KTH Royal Institute of Technology) eingeladen, sich ihrer bestehenden Zusammenarbeit anzuschließen, um gemeinsam souveräne KI-Dienste und -Lösungen für den schwedischen Markt zu entwickeln.

Die Parteien haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die auf einer bestehenden Vereinbarung zwischen Telia und Brookfield basiert. Telia wird als nordischer Telekommunikationsbetreiber die KI-Infrastruktur von Brookfield in Schweden nutzen, um souveräne KI-Dienste zu betreiben und bereitzustellen. Als größte technische Universität Schwedens bringt die KTH mit ihrem Beitritt KI-Fachwissen in die Zusammenarbeit ein, um das Potenzial des Projekts zu steigern.
Die Partner wollen gemeinsam skalierbare souveräne KI-Fähigkeiten entwickeln und bereitstellen, um den wachsenden Bedarf schwedischer Unternehmen und Organisationen in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bildung, Fertigung und kritischer Infrastruktur zu decken. Diese Fähigkeiten werden Dienste auf Basis großer Sprachmodelle sowie von KTH-Teams entwickelte Software umfassen.
Die souveränen KI-Dienste werden von Telia Cygate, der Systemintegrationsabteilung von Telia, entwickelt und bereitgestellt. Diese Abteilung hat kürzlich eine spezielle Geschäftseinheit für souveräne KI gegründet und wurde in dem kürzlich von TelecomTV kostenlos herunterladbaren Bericht „Digitale Souveränität: Was sie für Telekommunikationsbetreiber bedeutet" vorgestellt.
Telia-Präsident und CEO Patrik Hofbauer erklärte, der Aufbau souveräner Technologiekapazitäten für Schweden und Europa sei eine dringende Priorität, und kluge Partnerschaften seien der Weg, dieses Ziel zu erreichen. Er erwähnte, dass Telias sichere und widerstandsfähige Dienste das Unternehmen zu einem vertrauenswürdigen Partner für die gesamte Gesellschaft machten; die Forschung der KTH stelle schwedische Innovation auf die Weltkarte; und Brookfield habe bereits bedeutende Investitionen in die schwedische KI-Infrastruktur angekündigt. Die gemeinsamen Anstrengungen zielen darauf ab, Spitzentechnologien zu beschleunigen, neuen Wert für Kunden zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern.
Brookfield hatte zuvor Pläne angekündigt, bis zu 95 Milliarden Schwedische Kronen (etwa 10 Milliarden US-Dollar) in die schwedische KI-Infrastruktur zu investieren, mit dem Kernstück der Entwicklung eines großen KI-Rechenzentrums mit einer Kapazität von bis zu 750 Megawatt (MW) in Strängnäs, um die nationale KI-Strategie des Landes zu unterstützen. Sikander Rashid, Leiter der KI-Infrastruktur bei Brookfield, wies darauf hin, dass der Beitritt der KTH die Partnerschaft zwischen Brookfield und Telia stärke und ein wichtiger Schritt zur Unterstützung Schwedens als KI-Vorreiter sei. Da die Nachfrage nach KI-Diensten in Europa weiter wachse, hänge der Erfolg von einem starken Ökosystem ab, das Infrastruktur, Konnektivität und Innovation integriere.
Diese Zusammenarbeit bietet auch Chancen für die KTH. Die älteste technische Universität Schwedens mit Sitz in Stockholm und rund 17.000 Studierenden wird mit Telia und Brookfield zusammenarbeiten, um die Entwicklung von KI-Testumgebungen zu erkunden, in denen neue KI-Startups ausgebrütet und getestet werden können. Dies soll Forschern einen einfacheren Zugang zu modernsten KI-Modellen ermöglichen und Unternehmern helfen, Lösungen schneller auf den Markt zu bringen.
KTH-Präsident Anders Söderholm erklärte, die KTH arbeite bereichs-, disziplin- und forschungsübergreifend, um das Wissen und die Fähigkeiten zu entwickeln, die für die Gestaltung der Zukunft der KI-Revolution erforderlich seien. Dies mache die Universität zum idealen Partner für diese transformative Technologie. Die Zusammenarbeit mit Telia und Brookfield werde dazu beitragen, ein souveränes KI-Ökosystem zu schaffen, das die Stärke Schwedens und Europas stärken könne.
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