de.wedoany.com-Bericht: Die russische staatliche Atomenergiegesellschaft Rosatom (Росатом) und ihre Tochtergesellschaft für Automatisierungssteuerungssysteme (АО «РАСУ», zuständig für Prozessleitsysteme und Elektrotechnik) haben gemeinsam mit der Staatlichen Elektrotechnischen Universität Sankt Petersburg (ЛЭТИ) das Bildungsprogramm „Intelligente Technologien für das Internet der Dinge und die industrielle Automatisierung" gestartet. Ziel ist es, Fachingenieure auszubilden, die in der Lage sind, Lösungen für automatisierte Prozessleitsysteme (АСУ ТП) zu entwickeln und zu implementieren und dabei gleichzeitig über Kenntnisse in klassischen Steuerungssystemen, SCADA-Umgebungen und neuen intelligenten Werkzeugen zu verfügen. Diese Information wurde CNews von einem Vertreter von Rosatom mitgeteilt.
Das Programm wird im Rahmen der Fachrichtung „Elektronik und Elektrotechnik" der Advanced Engineering School der ЛЭТИ (ПИШ ЛЭТИ) unter der Leitung und Aufsicht von АО «РАСУ» durchgeführt. Der Start des Programms fällt mit dem 140. Jahrestag der Gründung der ЛЭТИ zusammen und unterstreicht die enge Verbindung zwischen den ingenieurwissenschaftlichen Traditionen der Universität und den aktuellen industriellen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Integration von Prozessautomatisierungssystemen und IoT-Technologien.
Im Rahmen des Programms werden zwei neue Labore eingerichtet: ein Labor für vertrauenswürdige speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und ein Labor für intelligente industrielle Automatisierung. Die Studierenden lernen, Software für automatisierte Prozessleitsysteme zu entwerfen, Methoden der künstlichen Intelligenz zur Verarbeitung von Fernmessdaten anzuwenden, einschließlich der Optimierung für eingebettete Geräte, und digitale Zwillinge von technologischen Prozessen zu entwickeln. Absolventen können als Entwicklungsingenieure für automatisierte Prozessleitsysteme auf Basis von eingebetteter KI und KI-Agenten, als Leiter der Softwareentwicklung für Prozessleitsysteme und SCADA-Systeme oder in Projekten von Rosatom in Branchen wie der Kernenergie tätig werden, in denen ein hoher Bedarf an modernen Automatisierungslösungen besteht.
Andrei Butko (Андрей Бутко), Generaldirektor von АО «РАСУ», erklärte, dass die Industrie dringend junge Ingenieure benötige, die schnell neue Automatisierungswerkzeuge erlernen, Daten sicher verarbeiten und die Logik von Prozessabläufen verstehen könnten. Solche Fachkräfte würden dazu beitragen, die Produktionseffizienz zu steigern und technische Probleme schneller zu lösen. Das gemeinsame Programm mit der ЛЭТИ ziele genau darauf ab, Experten auszubilden, die moderne Automatisierungssysteme für die Projekte von Rosatom schaffen könnten.
Viktor Scheludko (Виктор Шелудько), Rektor der Staatlichen Elektrotechnischen Universität Sankt Petersburg (ЛЭТИ), wies darauf hin, dass das Projekt „Advanced Engineering School" für den Aufbau langfristiger Beziehungen zwischen der Universität und ihren Partnern von entscheidender Bedeutung sei. Im Rahmen der Fachrichtung „Elektronik und Elektrotechnik" der Advanced Engineering School der ЛЭТI spielten mehrere Unternehmen von Rosatom, insbesondere АО «РАСУ», eine führende Rolle. Anlässlich des 140. Jahrestags der ЛЭТИ blickten beide Seiten auf die Beiträge von Universitätswissenschaftlern und Alumni in den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften zurück und erstellten Pläne für die nahe Zukunft zur Entwicklung von Lehrplänen und zur Schaffung moderner Lernräume. Der gemeinsame Start des neuen Bildungsprogramms mit АО «РАСУ» sei ein weiterer Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Rosatom und der Universität bei der Ausbildung technischer Fachkräfte. Die Aufnahme der ersten Studenten wird in diesem Jahr beginnen.
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