de.wedoany.com-Bericht: NetApp gab am 15. bekannt, die Zusammenarbeit mit Cisco auszuweiten und neue Sicherheitsfunktionen zu veröffentlichen, um Kunden bei der Stärkung ihrer Defense-in-Depth-Strategie zu unterstützen.

Die beiden Unternehmen integrieren erweiterte Analyse- und Beobachtungsfunktionen in die intelligente Dateninfrastruktur, um Echtzeittransparenz für die Speicher- und Infrastrukturebene zu schaffen. Kunden können auf Basis von Betriebsdaten die Zuverlässigkeit und Sicherheit verbessern und gleichzeitig ihre IT-Umgebung effizienter verwalten.
Ein wichtiges Ergebnis dieser erweiterten Zusammenarbeit ist die Einführung des neuen NetApp Splunk SOAR Playbook. Mit diesem Tool können Kunden Ransomware-Angriffe effektiver blockieren, Datenverluste reduzieren, den Angriffsbereich eingrenzen und die Wiederherstellungsprozesse beschleunigen.
Das Playbook läuft auf der bereits integrierten Splunk Enterprise Security und den NetApp Ransomware-Resilienzfunktionen. Splunk SOAR-Benutzer können Analyseinformationen und verschiedene Sicherheitssignale von der Datenebene sammeln und automatisch Reaktionsmaßnahmen auf dem NetApp ONTAP-Speicher ausführen. Dazu gehören das Blockieren des Zugriffs verdächtiger Benutzer, das Erstellen von Daten-Snapshots und das Offline-Schalten von Datenvolumes, um eine weitere Infektion zu verhindern. Dadurch wird die Ausbreitung von Ransomware effizienter eingedämmt und das Risiko von Datenverlusten verringert.
Die Funktion trägt auch zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsteams und Speicherbetriebsteams bei. Durch die Automatisierung der Reaktions- und Wiederherstellungsprozesse bei Cyber-Bedrohungen werden wichtige Kennzahlen der Sicherheitsteams (wie die mittlere Zeit zur Bedrohungsabwehr, MTTC) verbessert, während gleichzeitig der manuelle Aufwand und die technische Belastung für den Datenschutz reduziert werden.
Sandeep Singh, Senior Vice President und General Manager der NetApp Platform Business Unit, sagte: „Um die durch Ransomware verursachten Schäden zu minimieren, muss unmittelbar nach der Erkennung einer Bedrohung gehandelt werden. Das bedeutet, dass die Sicherheitsautomatisierung bis auf die Speicherebene ausgedehnt werden muss. NetApp und Cisco arbeiten zusammen, damit Splunk SOAR-Workflows direkt auf Daten im NetApp ONTAP-Speicher zugreifen können, um Kunden die Implementierung einer Defense-in-Depth-Strategie einfacher und effektiver zu ermöglichen.“
David Dalling, Group Vice President der Cisco Splunk Security Division, erklärte: „Eine effektive Sicherheitsstrategie muss die gesamte IT-Infrastruktur abdecken, einschließlich der Datenebene, um Transparenz und Reaktionsfähigkeit zu gewährleisten. Durch das neue NetApp Splunk SOAR Playbook wird eine enge Integration zwischen ONTAP-Speicher und der Sicherheitsbetriebsumgebung erreicht, um Bedrohungen für Unternehmensdaten effektiver zu begegnen.“
Dallas Olson, Chief Business Officer bei NetApp, sagte: „Die Partnerschaft zwischen NetApp und Splunk ermöglicht es Kunden, ihr Geschäft sicherer und effizienter zu betreiben und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Speicherbetrieb und Sicherheitsteams zu stärken. Wir werden Kunden weiterhin dabei unterstützen, Echtzeittransparenz über die gesamte IT-Umgebung zu erhalten und datenbasierte Geschäftsergebnisse bei minimalen Serviceunterbrechungen zu erzielen.“
Durch diese Zusammenarbeit planen NetApp und Cisco, das Datenschutzsystem, das Speicher, Sicherheitsbetrieb und Infrastrukturbeobachtung integriert, weiter zu stärken. Unternehmen können so die Reaktionszeit auf Ransomware verkürzen und eine Defense-in-Depth-Strategie, die die Datenebene umfasst, auf automatisiertere Weise umsetzen.
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