de.wedoany.com-Bericht: Das österreichische Wirtschaftsministerium hat das Fördervolumen für die zweite Runde der Solar- und Batteriespeicher-Projektförderung 2026 auf 48,76 Millionen Euro aufgestockt, sodass alle 9.327 eingereichten Anträge genehmigt werden konnten.
Ursprünglich war für diese Förderrunde ein Budget von 12 Millionen Euro vorgesehen, der Antragszeitraum lief vom 23. Juni bis 7. Juli. Ersten Schätzungen zufolge dürfte die Budgeterhöhung voraussichtlich rund 218,2 Megawatt neue Photovoltaik-Leistung und mehr als 200 Megawattstunden Batteriespeicherkapazität unterstützen.
Von den genehmigten Anträgen umfassen 7.708 ein Batteriespeichersystem. Bei diesen Zahlen handelt es sich um vorläufige Daten, da noch nicht alle Anträge vollständig geprüft wurden und die Projekte noch nicht in Betrieb genommen sind. Die Anträge stammen hauptsächlich aus Niederösterreich und Oberösterreich, wobei auch aus der Steiermark über 1.000 Einreichungen kamen. Wien verzeichnete mit 293 Solarprojekten die wenigsten Anträge, davon 194 mit Batteriespeicher.
Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner erklärten, die rege Resonanz zeige das anhaltende Interesse der Investoren an Solar- und Speichertechnologien und unterstütze die österreichischen Energieziele der Energiewende.
Im Vergleich zur ersten Förderrunde dieses Jahres ist die Nachfrage in dieser Runde deutlich gestiegen. In der ersten Runde wurden rund 5.200 Anträge für Solarprojekte mit oder ohne Speicher genehmigt, die eine Photovoltaik-Leistung von knapp 192 Megawatt und eine Speicherkapazität von rund 120 Megawattstunden repräsentieren und damit das Budget von 40 Millionen Euro nahezu ausgeschöpft haben.
Österreich plant für dieses Jahr eine dritte Förderrunde, deren Antragszeitraum vom 8. bis 22. Oktober festgelegt ist. Die Regierung hat dafür 8 Millionen Euro reserviert. Antragsteller haben zudem Anspruch auf den österreichischen „Made in Europe"-Bonus, eine Maßnahme, die nach der vorherigen Förderrunde eingeführt wurde und einen zusätzlichen Anreiz von 10 Prozent für Photovoltaik-Systeme und Speicherprojekte bietet, die zugelassene, in Europa hergestellte Geräte verwenden.
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