de.wedoany.com-Bericht: ORLEN Neptun hat eine Absichtserklärung mit der Hafenbehörde von Stettin und Świnoujście (Szczecin and Świnoujście Seaports Authority) unterzeichnet, um das Offshore-Terminal in Świnoujście (Świnoujście Offshore Terminal) auszubauen – das erste Installationsterminal für Offshore-Windparks in Polen. Das Dokument wurde anlässlich des einjährigen Betriebsjubiläums des Terminals im Juni 2025 unterzeichnet.

Das Terminal dient als wichtigstes Logistikzentrum für die Offshore-Windprojekte der zweiten Phase des ORLEN-Konzerns, „Baltic East“ und „Baltic West“, und steht auch externen Betreibern zur Verfügung, darunter ausländische Kunden aus dem Ostseeraum wie Ocean Winds und Smulders. Laut Unternehmensangaben verzeichnete die Anlage im ersten Betriebsjahr ein starkes Marktinteresse.
Die Absichtserklärung ist der erste Schritt zum Ausbau, der die bestehenden Logistikkapazitäten des Terminals ergänzen und die Hafeninfrastruktur modernisieren soll. Ob das Projekt in die nächste Phase übergeht, hängt von den Ergebnissen der Wirtschaftlichkeitsanalyse und der Finanzierungsfähigkeit ab.
Energieminister Miłosz Motyka erklärte, die Absichtserklärung zum Ausbau sei ein wichtiges Signal, dass das Land bereit sei, seine Offshore-Windkraftkapazitäten weiterzuentwickeln. Er betrachtet die Offshore-Windenergie als eine Investition in die Energieunabhängigkeit und -sicherheit. Janusz Bil, Vorstandsvorsitzender von ORLEN Neptun, sagte, der geplante Ausbau reagiere auf die erwartete Nachfrage, die sich aus der Kumulierung von Offshore-Windprojekten in der Ostsee in den kommenden Jahren ergebe. Jarosław Siergiej, Vorstandsvorsitzender von ZMPSiŚ, erklärte, die Hafenbehörde habe bereits im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts wichtige Zugangsinfrastruktur in Świnoujście errichtet und mit der Planung der zweiten Phase begonnen.
Das Terminal fungiert sowohl als Installations- als auch als Kommissionierhafen. Die Infrastruktur kann die neuesten Hubinsel- und Schwerlastkranschiffe sowie Projekte mit Turbinen von etwa 15 Megawatt und mehr abdecken, einschließlich Umspannwerkskomponenten mit einem Gewicht von fast 3.000 Tonnen. Die Kaibelastbarkeit beträgt 50 Tonnen pro Quadratmeter. Durch die Anbindung an Schiene, Straße, Fähre und Luftverkehr kann das Terminal Projekte in deutschen, schwedischen und dänischen Gewässern bedienen. Laut ORLEN waren 95 polnische Unternehmen am Bau des Terminals beteiligt, und über 20 lokale Unternehmen bieten derzeit Dienstleistungen auf dem Gelände an.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









