de.wedoany.com-Bericht: Die PGE Baltica hat mit einem Konsortium bestehend aus PROJMORS ASE Group, ABL Group Polska (OWC) und Energoprojekt-Katowice einen Vertrag über die Planung der Onshore-Netzanbindungsinfrastruktur für das Offshore-Windparkprojekt Baltica 9+ unterzeichnet.

Gemäß dem Vertrag wird der im Projekt Baltica 9+ erzeugte Strom über eine Onshore-Verbindung zum Einspeisepunkt des Umspannwerks Krzemienica in der Gemeinde Redzikowo im Kreis Słupsk in der Woiwodschaft Pommern transportiert. Der Vertragsumfang umfasst das vollständige technische Konzept, die Technologieauswahl, die Schlüsselparameter, die Planung, die Logistik- und Umsetzungsannahmen sowie den Zeitplan und das Budget für die Anbindungsinfrastruktur. Das Konsortium wird zudem detaillierte Geländeuntersuchungen durchführen, darunter geologische Erkundungsprogramme, Feld- und Laborversuche zur Baugrunduntersuchung sowie die Erstellung der zugehörigen geologischen und technischen Dokumentation. In der letzten Projektphase wird die Ausführungsplanung erstellt und die Baugenehmigung für die Stromexportinfrastruktur eingeholt.
Das Konsortium wird von der PROJMORS ASE Group angeführt. Mateusz Samulak, Vorstandsvorsitzender der PROJMORS ASE Group, erklärte, dass die Teilnahme an der von PGE Baltica ausgeschriebenen Ausschreibung eine große Herausforderung gewesen sei und man sehr erfreut sei, den Zuschlag erhalten zu haben, um die Stromexportplanung für das Projekt Baltica 9+ vorzubereiten.
PGE Baltica betrachtet diesen Zuschlag als Teil seiner Strategie zum Aufbau einer nationalen Lieferkettenkapazität für die polnische Offshore-Windenergie. Bartosz Fedurek, Vorstandsvorsitzender von PGE Baltica, erklärte, das Unternehmen setze sich weiterhin für die Schaffung eines starken lokalen Inhalts in polnischen Offshore-Windprojekten ein und wies darauf hin, dass mehrere Partner polnische Unternehmen seien.
Das Projekt Baltica 9+ kombiniert das ursprüngliche Baltica-9-Projekt mit dem erworbenen Gebiet von FEW Baltic II. Nach der Zusammenlegung der beiden Standorte beträgt die endgültige Gesamtkapazität des Offshore-Windparks etwa 1,3 Gigawatt. Das Projekt befindet sich im westlichen Teil der Słupsk-Bank, erstreckt sich über etwa 162 Quadratkilometer und liegt etwa 48 Kilometer vor der Küste. Das Projekt soll bis 2032 abgeschlossen sein und ist eines der Schlüsselprojekte im Offshore-Portfolio von PGE. Zusammen mit den anderen Offshore-Windprojekten des Konzerns wird Baltica 9+ voraussichtlich zu einer installierten Offshore-Gesamtkapazität von etwa 3,8 Gigawatt bis 2035 beitragen.
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