de.wedoany.com-Bericht: Der Vorstand von Ericsson hat Per Narvinger zum neuen Präsidenten und CEO ernannt. Er tritt die Nachfolge von Börje Ekholm an, der seinen Rücktritt für später in diesem Jahr angekündigt hat. Narvinger wird das renommierte Unternehmen leiten, das die Entwicklung der 6G-Technologie vorantreibt.

Narvinger begann seine Karriere 1997 als Forschungsingenieur bei Ericsson. Seitdem bekleidete er verschiedene Positionen in den Bereichen Forschung & Entwicklung und Standardisierung, Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb und arbeitete eng mit Kunden von Ericsson weltweit zusammen. Er war für das Unternehmen in Australien und Spanien tätig. Derzeit ist er Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Networks, eine Position, die er seit März 2025 innehat. Zuvor war er Leiter von Cloud Software and Services, Leiter des Produktbereichs Networks, verantwortlich für Funksoftware und -hardware für Mobilfunktechnologien von 2G bis 5G sowie für Cloud-native RAN-, Indoor- und Transportproduktportfolios. Darüber hinaus war er Leiter der Region Nord- und Mitteleuropa bei Ericsson, wo er rund 2.000 Mitarbeiter führte und Kunden in 16 Ländern betreute.
Jan Carlson, Vorstandsvorsitzender von Ericsson, gab bekannt, dass die Ernennung am 1. Oktober 2026 wirksam wird. Carlson erklärte, Narvinger verfüge über fundierte technische Kenntnisse der Branche und umfangreiche kaufmännische Erfahrung und habe seine Fähigkeiten in mehreren wichtigen Führungspositionen unter Beweis gestellt. Der Vorstand freue sich sehr, Narvinger in einer wichtigen Phase des Unternehmens in dieser Funktion begrüßen zu dürfen.
Dieser Führungswechsel erfolgt zu einer Zeit, in der die Telekommunikationsbranche vor großen Herausforderungen steht, darunter die anhaltende KI-Nachfrage und geopolitische Faktoren, die den breiteren Netzwerkmarkt beeinflussen.
Narvinger erklärte, es sei eine große Ehre, diese Position in dem Unternehmen zu übernehmen, dem er seine gesamte Karriere gewidmet habe. Er betonte, dass der Markt mit der fortschreitenden Industrialisierung der KI zunehmend fortschrittliche Konnektivitätslösungen benötigen werde und Ericsson in diesem Bereich führend sei. Gegenüber der Financial Times äußerte er zudem, dass die Menschen in Zukunft noch stärker auf Mobilfunknetze angewiesen sein und die Bedeutung der Konnektivität weiter zunehmen werde.
Ekholm blickte zurück, dass das Unternehmen bei seinem Amtsantritt als CEO im Jahr 2017 erheblichem Gegenwind ausgesetzt gewesen sei, das Team die Lage jedoch danach gedreht habe. Er ist der Ansicht, dass Ericsson heute die Transformation der mobilen Konnektivität vorantreibe, indem es die Nutzung und Kommerzialisierung von Netzwerken verändere, und die Branche in das Zeitalter der physischen KI führe. Der Vorstand erklärte, das Unternehmen habe sich zu einer starken Position entwickelt und seine Marktposition sei stärker als je zuvor.
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