de.wedoany.com-Bericht: Der namibische Minister für Bau und Verkehr, Veikko Nekundi, hat in der Region Erongo einen mobilen Service-Lkw namens „Natis on Wheels“ offiziell in Betrieb genommen. Dieses mobile Büro integriert mehrere Funktionen wie Sehtests, biometrische Erfassung, computergestützte Führerscheinprüfungen sowie die Ausstellung von Fahrzeugkennzeichen.
Nekundi erklärte, dass diese Maßnahme darauf abzielt, den Zugang zu Natis-Diensten (Nationales Verkehrsinformationssystem) für historisch unterversorgte Gemeinden zu verbessern. Die Regierung sei bestrebt, grundlegende Dienstleistungen direkt zu den Bürgern zu bringen, um weite Reisen zu vermeiden. Laut seinen Angaben beliefen sich die Kosten für den Lkw einschließlich Umbau und aller installierten Geräte auf 4,2 Millionen Namibia-Dollar, die vollständig aus staatlichen Mitteln finanziert wurden. Dieser Betrag liege weit unter den Kosten für den Bau und die Ausstattung einer herkömmlichen Registrierungsstelle. Nekundi bezeichnete dieses Modell als „innovativen, kosteneffizienten Ansatz“, der es ermögliche, Gemeinden mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot zu versorgen, die andernfalls Jahre oder unbegrenzt auf ein dauerhaftes Natis-Zentrum warten müssten.
Dieses mobile Büro wird mit der 2024 eingeführten mobilen Fahrzeugprüfstation zusammenarbeiten; beide Einheiten bilden gemeinsam eine vollständige Registrierungsstelle. Nekundi kündigte zudem Pläne zur Anschaffung weiterer mobiler Lkw an, um die Dienste auf weitere Gemeinden auszuweiten und die Überlastung stark frequentierter Natis-Zentren zu verringern. Die Dienstleistungen in Omatehte und den umliegenden Gebieten sollen unmittelbar nach dem Start beginnen; der Lkw soll weiter nach Okombahé, Fransfontein, Kamanjab und andere Siedlungen fahren.
Die Wahlkreisabgeordnete von Daures, Inecia Brandt, begrüßte die Initiative und erklärte, dass die Bewohner seit Jahren Schwierigkeiten beim Zugang zu Natis-Diensten hätten und weite Reisen auf sich nehmen müssten. Sie wies darauf hin, dass das mobile Büro die Transportkosten senken und wertvolle Zeit der Bürger sparen werde, was das Prinzip bestätige, dass jeder Bürger gleichen Zugang zu staatlichen Dienstleistungen haben sollte.
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