de.wedoany.com-Bericht: Die Legislative der Stadt Buenos Aires hat die Exekutive offiziell ermächtigt, Schulden in Höhe von bis zu 1,35 Milliarden US-Dollar aufzunehmen, um den umfassenden Bau der U-Bahn-Linie F zu finanzieren. Diese Entscheidung markiert einen entscheidenden Fortschritt für das langjährige Großprojekt der Stadt.

Gemäß dem von der Legislative verabschiedeten Gesetz liegt die Obergrenze der Schuldenfinanzierung bei 1,35 Milliarden US-Dollar. Der Abgeordnete Waldo Wolff erklärte, dass es sich um die erste neue U-Bahn-Linie der Stadt seit 25 Jahren handele und die Legislative eine Entscheidung getroffen habe, die über die Amtszeit, die Regierung und sogar eine Generation hinausgehe.
Die Verordnung ermächtigt das Ministerium für Finanzen und Staatskasse (Ministry of Finance and Treasury), Darlehensverträge mit multilateralen, bilateralen und regionalen Kreditinstituten, Entwicklungsbanken, Exportfinanzierungsinstitutionen, bilateralen Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen oder anderen lokalen oder internationalen Organisationen abzuschließen und gleichzeitig die Ausgabe von Schuldtiteln auf dem In- und Auslandsmarkt zu ermöglichen. Die Verordnung enthält auch die Möglichkeit, die gemeinsamen Bundessteuereinnahmen als Sicherheit für die Rückzahlung zu verwenden.
Die Mittel müssen zweckgebunden für die Planung, den Bau, die Installation und die Beschaffung von Ausrüstung der Linie F verwendet werden, um dem U-Bahn-Netz der Autonomen Stadt Buenos Aires eine neue Strecke hinzuzufügen.
Die Ausschreibung für das Projekt läuft, und die finanziellen Angebote werden am 10. September eröffnet. Die neue Linie ist etwa 9,8 Kilometer lang, verbindet Stadtteile im Süden und Norden der Stadt und ermöglicht Umsteigemöglichkeiten zu den sechs bestehenden U-Bahn-Linien.
Das Projekt zielt darauf ab, die Querverbindungen zu stärken, die derzeitige Netzüberlastung zu verringern und die Integration mit anderen Verkehrsmitteln wie dem Vorortbahnsystem zu verbessern. Schätzungen zufolge liegt das potenzielle tägliche Fahrgastaufkommen der Linie F nach ihrer Integration in das Netz zwischen 235.000 und 392.000 Personen, und es wird erwartet, dass sie zu einer der Linien mit dem höchsten Fahrgastaufkommen im System wird. Diese Maßnahme wird auch die Neugestaltung des oberirdischen Verkehrsangebots bewirken und die Verteilung der Fahrgastströme in den zentralen Bereichen und entlang der Nord-Süd-Verbindungskorridore anpassen.
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