Französisches Unternehmen Tiwal stattet die weltweit größte Segelyacht mit vier Schlauchbooten aus
2026-06-20 11:58
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de.wedoany.com-Bericht: Der Hersteller von Schlauchbooten, Tiwal, hat seine Produkte erfolgreich auf der weltweit größten Segelyacht „Orient Express Corinthian“ eingesetzt, um den Gästen maritime Aktivitäten zu bieten. Die 220 Meter lange Yacht wurde im April dieses Jahres in Saint-Nazaire vom Stapel gelassen, von den Chantiers de l'Atlantique gebaut und wird von der Accor-Gruppe betrieben. Sie befindet sich derzeit in ihrer ersten Mittelmeersaison, plant anschließend Fahrten in die Adria und wird im Herbst den Atlantik überqueren, um den Winter in der Karibik zu verbringen. Tiwal gibt an, dass das Yachtsegment derzeit fast 20 % seines Jahresumsatzes ausmacht, was die wachsende Nachfrage nach Aktivitätsausrüstung für Gäste im Luxus-Hotelmarkt widerspiegelt.

Tiwal wird den Gästen auf dieser Yacht vier Schlauchboote zur Verfügung stellen, mit denen sie während der Zwischenstopps eigenständig segeln und Ankerplätze erkunden können. Das Unternehmen weist darauf hin, dass diese Zusammenarbeit einen breiteren Trend im Yacht- und Luxus-Hotelbereich widerspiegelt, bei dem Betreiber nach Aktivitäten suchen, die bei begrenztem Stauraum und logistischen Bedingungen schnell einsatzbereit sind.

Tiwal-Schlauchboot mit blauem Segel, auf dem „Orient Express“ steht

Emmanuel Bertrand, Präsident und Mitbegründer von Tiwal, erklärte, dass es für das gesamte Team eine große Quelle des Stolzes sei, die eigenen Boote auf der weltweit größten Segelyacht zu sehen. Er ist der Ansicht, dass diese Zusammenarbeit das Unternehmensziel perfekt verkörpert: Segeln überall möglich zu machen – von den entlegensten Stränden bis zu den renommiertesten Schiffen der Welt.

Tiwal wurde von der Industriedesignerin Marion Excoffon gegründet und konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von aufblasbaren Schlauchbooten. Diese Boote können in etwa 20 Minuten aufgebaut werden und sind mit kleinen Autos oder Kreuzfahrtyachten transportierbar. Das Unternehmen verfügt über einen internationalen Kundenstamm; über 3.400 Boote sind in rund 55 Ländern im Einsatz, und etwa 80 % des Umsatzes stammen aus Exporten. Die Produkte werden unter anderem auf dem Titicacasee in Peru, in der Bucht von San Francisco, in Neuseeland, auf den Komoren, in Namibia, Hongkong und in ganz Europa eingesetzt.

Eine Gruppe männlicher Mitarbeiter steht am Heck des Kreuzfahrtschiffs

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