de.wedoany.com-Bericht: Die Europäische Union hat kürzlich ihr Engagement für die digitale Transformation der Republik Kongo bekräftigt und ihre Bereitschaft signalisiert, die Umsetzung entsprechender Projekte verstärkt zu unterstützen.
Bei einem Treffen am 16. Juni in Brazzaville erörterten Luc Joseph Okio, Minister für Staatsreform und parlamentarische Beziehungen der Republik Kongo, und Anne Marchal, EU-Botschafterin in der Republik Kongo, die bilaterale Zusammenarbeit. Die Gespräche betrafen die von der kongolesischen Regierung eingeleiteten Reformen zur Beschleunigung der digitalen Transformation und zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Die Botschafterin betonte die Notwendigkeit eines regelmäßigen Dialogs über institutionelle Reformen angesichts des kürzlichen Wechsels im Regierungsteam der Republik Kongo. Das neue Kabinett wurde am 24. April ernannt, nachdem Präsident Denis Sassou N’Guesso im März dieses Jahres seine fünfte Amtszeit gewonnen hatte.

Anne Marchal erklärte: „Wir haben einen offenen Austausch mit dem Minister geführt, um die Bedürfnisse besser zu verstehen und Bereiche zu identifizieren, in denen wir unsere Unterstützungsleistungen verbessern können.“ Dieser Dialog ist Teil der bereits bestehenden positiven Zusammenarbeit. Im Oktober 2025 hatten die EU, die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Weltbank fast 150 Millionen US-Dollar mobilisiert, um das Projekt zur Beschleunigung der digitalen Transformation der Republik Kongo (PATN) zu unterstützen. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Konnektivität zu verbessern, digitale Kompetenzen zu entwickeln, E-Government zu stärken und eine inklusivere digitale Wirtschaft zu fördern.
Für die kongolesischen Behörden wird die administrative Digitalisierung als entscheidender Hebel zur Verbesserung der Qualität öffentlicher Dienstleistungen, zur Verkürzung der Bearbeitungszeiten von Verwaltungsverfahren und zur Stärkung der Transparenz öffentlichen Handelns angesehen. Neben der Republik Kongo ist diese Zusammenarbeit auch Teil der Global-Gateway-Strategie der EU, die den Aufbau digitaler Infrastruktur in Partnerländern unterstützt.
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