de.wedoany.com-Bericht: SourceSecurity.com hat in Zusammenarbeit mit Hikvision ein Whitepaper veröffentlicht, das untersucht, wie großflächig KI-gestützte intelligente Videocodierung die Speichereffizienz und Videoverfügbarkeit neu definiert. Derzeit steht die Sicherheitsbranche vor einer rasanten Ausweitung des Bedarfs an Datenspeicherung für Videos. Der branchenweite Wandel hin zu HD- und 4K+-Auflösungen, die steigende Anzahl von Kanälen und längere Aufbewahrungsfristen sowie die instabilen Festplattenpreise treiben die Speicherbudgets der Unternehmen kontinuierlich in die Höhe. Herkömmliche Codierungsverfahren wenden eine einheitliche Komprimierung auf jedes Pixel an und behandeln statische Hintergründe und wichtige Objekte gleich. Da jedoch etwa 70 % der Videoüberwachungsbilder statische oder wenig wertvolle Szenen sind, verschwendet diese Methode viel Speicherplatz für nicht relevante Inhalte.

Neue Technologien wie die Guanlan-Codierung nutzen großflächige visuelle KI-Modelle, um eine selektive Komprimierung basierend auf Regionen von Interesse (ROI) zu ermöglichen. Diese Methode bewahrt hochauflösende Details für wichtige Objekte wie Fußgänger und Fahrzeuge, während statische Hintergründe stark komprimiert werden. Ziel ist es, den Speicherbedarf zu senken, ohne kritische Informationen zu opfern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Komprimierung, die die gesamte Szene einheitlich behandelt, oft wichtige Objekte unscharf macht und die nachgelagerte KI-Analyse beeinträchtigt, beseitigt die Guanlan-Codierung diesen Zielkonflikt.
Zu den wichtigsten Vorteilen dieser Technologie gehören erhebliche Speicherplatzersparnisse, die in der Regel zwischen 30 % und 50 % liegen. Am Beispiel eines Projekts mit 2000 Videokanälen (1080P @ 2 Mbit/s) und einer Aufbewahrungsdauer von 90 Tagen reduziert die Guanlan-Codierung den Festplattenbedarf von 403 auf 202 Stück – eine Reduzierung um 50 % – und senkt gleichzeitig die Kosten für Hardware, Rack-Platz und Strom. In Bezug auf die Bandbreite ermöglicht die intelligente Videoanalyse durch die Priorisierung kritischer Inhalte die Übertragung von HD-Qualitätsvideos mit SD-Bandbreite, wodurch der Bandbreitenverbrauch bei Übertragung und Wiedergabe reduziert wird. Bei der Bereitstellung können analoge Kameras direkt an Guanlan-Codierungs-DVRs angeschlossen werden; Neubauprojekte profitieren von KI-gestützten Frontend-Kameras, während Modernisierungsprojekte durch Backend-Geräte kosteneffizient realisiert werden.
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