de.wedoany.com-Bericht: Firstcolo hat offiziell mit dem Bau des Rechenzentrums FRA7 in Rosbach vor der Höhe bei Frankfurt begonnen. Die Anlage ist für eine Leistung von 24 Megawatt (MW) ausgelegt, erstreckt sich über 11.555 Quadratmeter (124.360 Quadratfuß) und ist hauptsächlich für Cloud-, Künstliche Intelligenz (KI) sowie High-Performance-Computing-Workloads vorgesehen.

Das Projektbudget beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro (ca. 2,9 Milliarden US-Dollar). Die kommerzielle Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 geplant.
Jerome Evans, Gründer und CEO von Firstcolo, erklärte: „Der Baubeginn von FRA7 stellt einen wichtigen Meilenstein in meiner Karriere dar, insbesondere in einer Zeit, in der die internationale Gemeinschaft zunehmend erwartet, dass Deutschland KI zur Steigerung seiner industriellen Wettbewerbsfähigkeit nutzt.“
Laut Evans ist dieses Rechenzentrum das Vorzeigeprojekt einer Investitionsstrategie des Unternehmens im Gesamtwert von 1 Milliarde Euro (1,15 Milliarden US-Dollar), mit dem Ziel, Firstcolo zu einem der führenden Colocation-Anbieter in Deutschland zu machen.
Die Standortwahl fiel auf Rosbach anstelle des nahegelegenen Frankfurts, hauptsächlich aufgrund der besseren Netzanbindungsmöglichkeiten vor Ort. FRA7 wird vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben. In der Anfangsphase der Betriebsaufnahme werden voraussichtlich rund 25 direkte Arbeitsplätze geschaffen. Zudem wird die Abwärme der umliegenden Gemeinde für einen Zeitraum von 20 Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt.
Firstcolo wurde 2006 gegründet und betreibt derzeit zwei Rechenzentren der Tier-III-Klasse in Frankfurt. Das neue Projekt markiert die Expansion des Unternehmens über den stark konzentrierten Rechenzentrumsmarkt in Frankfurt hinaus.
Im Mai dieses Jahres wurde das Unternehmen von der German Data Center Association für sein Engagement im Bereich nachhaltiges Design mit dem German Datacenter Talents & Impact Award 2025 ausgezeichnet.
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