Chinesischer Magnesiummarkt im Juni: Angebot und Nachfrage in einer Pattsituation, Preisspanne 16.300–16.400 Yuan/Tonne
2026-06-22 08:43
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Seit Anfang Juni befindet sich der chinesische Magnesiummarkt in einer Pattsituation zwischen Angebot und Nachfrage, wobei der Wettbewerb zwischen Käufern und Verkäufern um den Magnesiumpreis weiter zunimmt. Der EXW-Preis für Magnesiumbarren mit 99,9 % Reinheit (Fugu, Shenmu) schwankt in einer Spanne von 16.300–16.400 Yuan/Tonne, wobei sich die Handelsspanne deutlich verengt hat. Die Bereitschaft der Endverbraucher, hohe Magnesiumpreise zu akzeptieren, ist erheblich gesunken, während die Schmelzhütten durch Kostensenkungen ihre Gewinne aufrechterhalten. Der Magnesiumpreis steckt in einer Zwickmühle fest.

Eine detaillierte Analyse zeigt, dass es Anfang Juni zu einer deutlichen Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage auf dem primären Magnesiummarkt kam. Auf der Angebotsseite haben die Schmelzhütten in den Hauptproduktionsregionen ihre Produktion synchron erhöht. Die Wachstumsfaktoren lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Erstens fahren Unternehmen mit voller Auslastung, um die Fixkosten pro produzierter Einheit zu senken und damit die Gesamtkosten pro Tonne Magnesiumbarren zu reduzieren; zweitens halten Unternehmen mit integrierter Wertschöpfungskette ihr Produktionsniveau aufrecht, um den internen Rohstoffbedarf zu decken. Dies führte zu einem leichten Anstieg der gesamten Kapazitätsauslastung der Branche. Es wird erwartet, dass die gesamte primäre Magnesiumproduktion Chinas im Juni 108.600 Tonnen erreichen wird. Auf der Nachfrageseite sind die saisonalen Effekte deutlich spürbar. Die hohen Kassapreise führen zu einer abwartenden Haltung der Marktteilnehmer bei Einkäufen, die sich hauptsächlich auf den Bedarf für den laufenden Betrieb beschränken. Die gesamte Handelsstimmung ist verhalten.

Nach Sektoren betrachtet halten Magnesiumlegierungswerke ein moderates Tempo bei Rohstoffeinkäufen, während die Aufträge für die Magnesiumpulververarbeitung und den Export gleichzeitig schwächer werden. Der Markt zeigt insgesamt ein Muster von starkem Angebot und schwacher Nachfrage. Die Besorgnis der Endverbraucher über hohe Preise nimmt weiter zu. Ohne Unterstützung durch konzentrierte Lagerauffüllungen fehlt dem Magnesiumpreis die Dynamik für einen Anstieg.

Darüber hinaus sind die Preise für Rohkohle und Halbkoks nach der Explosion in einer Kohlemine in Shanxi Ende Mai ebenfalls gestiegen. Obwohl steigende Preise für Nebenprodukte wie Kohlenteer die Gaskosten teilweise ausgleichen, hat der Preisanstieg bei Halbkoks Widerstand hervorgerufen, sodass die gesamten Gaskosten für die Schmelze dennoch leicht gestiegen sind. Seit der zweiten Jahreshälfte 2025 sind die Preise für Dolomit in der Region Wutai in Shanxi stufenweise gestiegen, was die Beschaffungskosten der Schmelzhütten für hochwertigen Dolomit erheblich erhöht hat. Der Kostendruck auf der Rohstoffseite baut sich kontinuierlich auf.

Vor dem Hintergrund gleichzeitig steigender Preise für mehrere Rohstoffe nähern sich viele Magnesiumschmelzhütten derzeit dem Break-Even-Punkt. Gestützt durch die anhaltend niedrigsten Kosten halten die Produzenten entschlossen an den aktuellen Preisen fest.

Derzeit gibt es mehrere belastende Faktoren auf dem Magnesiummarkt. Die Preisbehauptungsbereitschaft der Produzenten und die Angst der Käufer vor hohen Preisen stehen bei einem Preisniveau von 16.300–16.400 Yuan/Tonne in einem heftigen Wettbewerb, sodass die Marktrichtung schwer vorherzusagen ist.

Der Angebots- und Nachfragedruck nimmt weiter zu. Vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Endnachfrage steigen die Gesamtlagerbestände der primären Magnesiumwerke, und der Preisschwerpunkt des Marktes verlagert sich allmählich auf die Nachfrageseite. Die Lagerstruktur weist jedoch eine deutliche Polarisierung auf. Die aktuellen Lagerbestände der Produzenten konzentrieren sich hauptsächlich auf kapitalstarke führende Unternehmen, während die am Markt verfügbaren Umlaufbestände nur etwa die Hälfte der gesamten Produzentenbestände ausmachen.

Der Hauptdruck resultiert derzeit aus den täglichen Überschussmengen, die durch die hohe Auslastung der Unternehmen entstehen. Mit dem Einzug des Hochsommers werden die Wartungspläne der primären Magnesiumwerke sukzessive umgesetzt. Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich allmählich auf die Erwartung einer Angebotsverknappung durch Produktionskürzungen. Der Markt befindet sich derzeit in einem fragilen Gleichgewicht zwischen Überangebot und schwacher Nachfrage.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com