Demonstration des europäischen Smaug-Unterwassersicherheitssystems im Hafen von Valencia, Spanien
2026-06-22 13:48
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de.wedoany.com-Bericht: Das europäische Smaug-Projekt (Smart Maritime and Underwater Guardian) hat im Hafen von Valencia (Puerto de Valencia) eine offizielle Demonstration abgeschlossen, die ein Systemkonzept zur Verbesserung der Hafensicherheit durch frühzeitige Erkennung von Unterwasserbedrohungen im Hafen und in den Einfahrtswegen validiert.

Das Smaug-Projekt wurde von der Fundación Valenciaport in Zusammenarbeit mit der Hafenbehörde von Valencia (Autoridad Portuaria de Valencia) entwickelt. Nach mehreren Monaten technischer Entwicklung führte das Projektteam Validierungstests des Systems in einer realen Umgebung durch.

Die Demonstration simulierte kritische Szenarien, um die Wirksamkeit einer Lösung zu testen, die künstliche Intelligenz, fortschrittliche Sensortechnologien (Sonar und Hydrophone), Unterwasserroboter und autonome Fahrzeuge (einschließlich USV – unbemannte Oberflächenfahrzeuge, UUV – unbemannte Unterwasserfahrzeuge und UAV – autonome und kabelgebundene Drohnen) integriert. Der Zoll der Staatlichen Steuerverwaltung (Aduana de la Agencia Estatal de Administración Tributaria) nahm an der Demonstration teil.

Der Einsatz zielt darauf ab, die Überwachungs- und Reaktionsfähigkeiten auf Bedrohungen zu verstärken, die unter der Wasseroberfläche verborgen oder an Schiffsrümpfen angebracht sind (wie Sprengstoffe oder illegale Fracht), um zu verhindern, dass diese die Sicherheit des Hafenbetriebs gefährden.

Das erste Testszenario fand eine Seemeile vor der Küste an der Mündung des Flusses Turia statt und beteiligte ein Patrouillenboot der Steuerbehörde (Agencia Tributaria). Die Übung simulierte die Erkennung eines Halbtaucherschiffs, das derzeit für illegale Aktivitäten wie Drogenschmuggel genutzt wird. Dabei wurden Hydrophone eingesetzt und die akustischen Erkennungsergebnisse mit AIS-Informationen (maritimes Verfolgungs- und Navigationssystem) korreliert. Anschließend simulierte eine kabelgebundene Drohne mit KI-gestützter Verfolgungskamera die Verfolgung des verdächtigen Schiffs, wobei die Drohne eine ununterbrochene Luftüberwachung über einen langen Zeitraum ermöglicht.

Das zweite Szenario fand im Hafen von Valencia statt und testete die Fähigkeit eines fest installierten Hydrophonsystems zur Erkennung verdächtiger Schiffe am Hafeneingang. Nach Erhalt eines ersten Alarms wurde der Rumpf eines Schiffs mit Sonar gescannt, um zu prüfen, ob verdächtige Objekte angebracht waren.

Alle von den Systemen generierten Informationen wurden in einer im Rahmen von Smaug konzipierten Kommando- und Kontrollzentrale zusammengeführt. Diese Plattform kann Daten integrieren, Alarme verwalten und Informationen mittels künstlicher Intelligenz verarbeiten, um eine einheitliche Bedrohungsansicht zu bieten und die Fähigkeiten der Hafen-Sicherheitsteams zu verbessern.

Die Testergebnisse bestätigten die Praktikabilität der relevanten Technologien zur Verbesserung der Überwachung der Hafenumgebung und zur Abdeckung des Unterwasserbereichs.

Durch die Kombination von Sensoren, autonomen Fahrzeugen und intelligenter Datenanalyse kann das Smaug-System Bedrohungen erkennen, die von herkömmlichen Sicherheitssystemen nicht ebenso effektiv identifiziert werden können. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien umfassen ein Netzwerk von Hydrophonen zur akustischen Überwachung, hochauflösende Sonare für Bereiche mit geringer Sichtbarkeit, schnelle Scans sowie koordinierte Aktionen autonomer Roboter. Das gesamte Datenökosystem wird mittels künstlicher Intelligenz verarbeitet, um Risiken vorherzusagen und zum Schutz der Hafen-infrastruktur, von Schiffen und maritimen Operationen beizutragen.

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