de.wedoany.com-Bericht: Die japanische Panasonic Connect Group hat kürzlich eine Lösung zur Automatisierung der Schweißnahtprüfung namens „Bead Eye M Edition" vorgestellt, die auf KI-Technologie basiert. Das Produkt kombiniert die Schweißverfahren des Unternehmens mit 3D-Sensoren und einer eigenen KI, um die komplexe Einrichtung bei der Automatisierung der Sichtprüfung zu bewältigen. Ziel ist es, das Auslaufen fehlerhafter Produkte zu verhindern und die Effizienz der Prüfarbeiten zu steigern.


Die Einrichtung dieser Schweißprüflösung kann in etwa einer Stunde abgeschlossen werden. Im Vergleich zur bestehenden Schweißnaht-Sichtprüfmaschine „YA-1VPXH1T01" lässt sich der Einrichtungsaufwand um rund 90 % reduzieren. Die Einrichtungsparameter konzentrieren sich auf drei Punkte: „Grenzwert für die Fehlerbeurteilung der Schweißraupenoberfläche", „Grenzwert für die Maßhaltigkeitsbeurteilung des Schweißraupenerscheinungsbilds" und „Einstellung des Schweißraupenerfassungsbereichs". Dadurch wird der für die Einrichtung erforderliche Arbeitsaufwand erheblich verringert. Dies ermöglicht eine schnelle horizontale Ausweitung auf Schweißnahtprüfpunkte mit vielen Prozessen oder Produktionslinien sowie die Einrichtung bei der Aufnahme neuer Modelle in kurzer Zeit.
In Branchen wie der Automobilindustrie schreitet die Automatisierung des Schweißprozesses mit der Verbreitung von Lichtbogenschweißrobotern stetig voran. Die Prüfung nach dem Schweißen erfolgt jedoch weiterhin hauptsächlich durch manuelle Sichtkontrolle, was zu einer hohen Belastung der Prüfer, inkonsistenten Bewertungskriterien und Problemen bei der Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit durch einheitliche Verwaltung der Prüfdaten führt. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, erkennt die entwickelte Lösung mithilfe von KI automatisch Oberflächenfehler und die Form der Schweißraupe. Anhand der Erkennungsergebnisse wird eine numerische Gut-/Schlecht-Beurteilung durchgeführt, um die Prüfstandards zu vereinheitlichen. Die Prüfergebnisse werden digitalisiert, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.
Bei der Maßprüfung kommt eine neue KI-Technologie zum Einsatz, die die Form der Schweißraupe selbst erfasst und eine Maßhaltigkeitsbeurteilung durchführt. Sie kann Fehler wie Poren, Spritzeranhaftungen sowie die Schweißraupenform mit hoher Genauigkeit erkennen und mit einer maximalen Abweichung von 0,7 mm prüfen, was zur Erhöhung der Zuverlässigkeit der Qualitätssicherung beiträgt. Die Lösung beseitigt zudem die Unschärfe von Standards bei der Sichtprüfung und ermöglicht eine objektive Qualitätsbeurteilung. Das Erscheinungsbild der Schweißraupe wird numerisch bewertet, und die Prüfergebnisse werden als digitale Daten gespeichert, die für das Qualitätsmanagement und die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit genutzt werden können.
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