de.wedoany.com-Bericht: Der montenegrinische Übertragungsnetzbetreiber CGES hat seinen Verwaltungsrat aufgelöst und einen Aufsichtsrat sowie einen Vorstand eingerichtet, womit er von einem einstufigen zu einem zweistufigen Führungsmodell übergeht. Der ehemalige Geschäftsführer Ivan Asanović führt das Unternehmen weiter, nun in der Position des Generaldirektors und Vorsitzenden des Vorstands.

Die Aktionäre des staatlich kontrollierten Crnogorski elektroprenosni sistem (CGES) haben auf einer außerordentlichen und einer Jahreshauptversammlung die Reform der Unternehmensführungsstruktur genehmigt. Als Übertragungsnetzbetreiber des Landes löste CGES den bisherigen Verwaltungsrat auf und trennte die Ausführungs- von der Aufsichtsfunktion. Der neu gebildete Aufsichtsrat wird von Aleksandar Mijušković geleitet; seine Mitglieder sind Jelena Matejić, Maria Rosaria Guarniere, Nicoletta Buonomo, Slavoljub Todorović, Vučko Fatić und Violeta Vuljaj.
Der Vorstand von CGES besteht aus Ivan Asanović, Branka Mićović (Leiterin der ICT-Abteilung) und Dragan Perunović (Leiter Entwicklung und Investitionen). Asanović wechselte von der Position des Geschäftsführers zum Generaldirektor und Vorsitzenden des Vorstands. Die Aktionäre verabschiedeten den Bericht des Unternehmens für 2025 und beschlossen, 5,7 Millionen Euro aus dem Gewinn für die achte Dividendenzahlung bereitzustellen.
Mijušković erklärte, das erneute Vertrauen sei eine große Verantwortung, die Entwicklung und Modernisierung des Unternehmens weiter voranzutreiben. CGES trete in einen Investitionszyklus von über 200 Millionen Euro ein, der das Übertragungsnetz weiter verbessern, die Sicherheit des Stromsystems stärken und die Voraussetzungen für eine stärkere Integration erneuerbarer Energien schaffen werde. Ziel sei es nicht nur, die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen, sondern ein zentraler Treiber der Energiewende in Montenegro und der weiteren Region zu sein.
An der Eigentümerstruktur von CGES hält die montenegrinische Regierung 55,4 % der Anteile, der serbische Übertragungsnetzbetreiber Elektromreža Srbije (EMS) 15 % und der italienische Partner Terna 22,1 %.
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