de.wedoany.com-Bericht: Der Konjunkturindex der chinesischen Wolfram-Molybdän-Industrie lag im Mai 2026 bei 57,6, ein Anstieg um 2,4 Prozentpunkte gegenüber April und damit im überhitzten Bereich; der Frühindikator lag bei 79,4, ein Anstieg um 14,4 Prozentpunkte gegenüber April; der Gleichlaufindikator lag bei 77,9, ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte gegenüber April.
Von den neun Indikatoren, die den Konjunkturindex bilden, befanden sich fünf im normalen Bereich, drei (Wolfram-Molybdän-Preisindex, Wolfram-Molybdän-Umsatzindex, Wolfram-Molybdän-Gewinnindex) im überhitzten Bereich und der Rohstahlproduktionsindex im unterkühlten Bereich.
Der Frühindikator lag bei 79,4, ein Anstieg um 14,4 Prozentpunkte gegenüber April, und setzt sich aus dem Wolfram-Molybdän-Preis, M2, dem Wolfram-Molybdän-Exportindex, dem Wolfram-Molybdän-Investitionsindex für Anlagevermögen, dem Hartmetall-Produktionsindex und dem Rohstahlproduktionsindex zusammen. Der Anstieg dieses Indikators deutet darauf hin, dass die Wolfram-Molybdän-Preise steigen und die Wachstumsrate der Hartmetallnachfrage wieder anzieht.
Der Wolfram-Molybdän-Preisindex lag bei 185,6, ein leichter Anstieg um 2,3 Prozentpunkte gegenüber April, und befand sich im überhitzten Bereich. Beeinflusst durch den Anstieg der Wolframerzpreise setzt der Wolfram-Molybdän-Markt seinen Aufwärtstrend fort.
Der M2-Index lag bei 46,5, ein Rückgang um 1,7 Prozentpunkte gegenüber April, und befand sich insgesamt im normalen Bereich; die Geldpolitik blieb stabil.
Der Wolfram-Molybdän-Exportindex lag bei 12,8, ein Anstieg um 29,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich im normalen Bereich; die Optimierung der Exportstruktur führte zu einer marginalen Verbesserung des Außenhandels.
Der Wolfram-Molybdän-Investitionsindex für Anlagevermögen lag bei 75,3, ein Anstieg um 17,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich weiterhin im normalen Bereich. Die Unternehmen verstärken ihre Investitionen in technologische Innovation und grüne Transformation.
Der Hartmetall-Index lag bei 103,4, ein leichter Anstieg um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich im normalen Bereich; die starke Nachfrage aus dem High-End-Fertigungssektor treibt das anhaltende Produktionswachstum an.
Der Rohstahlproduktionsindex lag bei -39,9, ein Anstieg um 6,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich weiterhin im unterkühlten Bereich; aufgrund der schwachen Nachfrage aus der Immobilienbranche und dem Export bleibt die Stahlindustrie unter Druck.
Der Wolfram-Molybdän-Produktionsindex lag bei 45,0, ein Anstieg um 14,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich im normalen Bereich; die Unternehmen optimieren aktiv ihr Produktionstempo, wodurch Angebot und Nachfrage ausgeglichener werden.
Der Umsatzindex der Wolfram-Molybdän-Industrie lag bei 258,1, ein Anstieg um 64,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich im überhitzten Bereich; die Markterholung führte zu einer deutlichen Verbesserung der Unternehmenseinnahmen.
Der Gewinnindex der Wolfram-Molybdän-Industrie lag bei 173,0, ein Anstieg um 19,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat, und befand sich im überhitzten Bereich; steigende Preise und höhere Einnahmen trieben gemeinsam ein stetiges Gewinnwachstum voran.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Konjunkturindex der chinesischen Wolfram-Molybdän-Industrie im Mai leicht gestiegen ist und sich weiterhin im überhitzten Bereich befindet; die Gesamtlage der Branche ist überhitzt. Der Anstieg des Frühindikators deutet auf eine zunehmende Dynamik und verbesserte positive Erwartungen für die zukünftige Entwicklung hin; der leichte Rückgang des Gleichlaufindikators zeigt, dass die aktuelle reale Wirtschaftslage wie Produktion und Betrieb grundsätzlich stabil ist, das kurzfristige Wachstumstempo jedoch etwas nachlässt. Auf dem internationalen Markt ist das globale Angebot an Wolfram und Molybdän knapp, geopolitische Konflikte im Nahen Osten verschärfen die Unsicherheit bei den Rohstoffen, und Schwankungen der Energiepreise stützen die Kosten. Die inländische Geldpolitik bleibt stabil, die M2-Geldmenge ist leicht zurückgegangen, aber die Liquidität ist angemessen reichlich. Die Nachfrage zeigt eine deutliche Polarisierung: Die High-End-Fertigung treibt das Wachstum der Hartmetallproduktion an, während die Rohstahlproduktion im unterkühlten Bereich liegt und die traditionelle Nachfrage die Gesamtleistung der Branche belastet. Die Gewinnlage der Branche ist bemerkenswert: Die Indizes für Wolfram-Molybdän-Preise, Umsätze und Gewinne befinden sich alle im überhitzten Bereich. Die Unternehmen profitieren von der Angebotsverknappung und dem Wachstum der High-End-Nachfrage, sodass die Rentabilität weiter steigt. Die Exporte verbessern sich marginal, die Investitionen in Anlagevermögen konzentrieren sich auf technologische Innovation und grüne Transformation, und die Produktionsseite kontrolliert die Produktion aktiv, um Angebot und Nachfrage auszugleichen. Insgesamt befindet sich die Wolfram-Molybdän-Industrie weiterhin in einem hohen Konjunkturzyklus; kurzfristige Anpassungen ändern nichts am langfristigen Aufwärtstrend, und das angespannte Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sowie die High-End-Nachfrage stützen die zukünftige Entwicklung der Branche.
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