de.wedoany.com-Bericht: Die Cook Labour-Regierung in Westaustralien hat mit der Errichtung des Advanced Manufacturing Technology Centre (AMTECH) in Picton begonnen, in das 55 Millionen AUD investiert werden.

Das Zentrum wird als erste Zone Westaustraliens positioniert, die sich auf fortschrittliche Fertigung und erneuerbare Energien konzentriert. Seine Infrastruktur soll lokale Unternehmen bei der Herstellung von Komponenten unterstützen, die im Zusammenhang mit der Abschaltung staatlicher Kohlekraftwerke bis 2030 benötigt werden. Die Bauarbeiten werden von Development WA überwacht, und das Department of Energy and Economic Diversification wird voraussichtlich im Juli eine Ausschreibung für den Hauptmieter veröffentlichen.
Die Ministerin für Energie, Dekarbonisierung und Fertigung, Amber-Jade Sanderson, erklärte, dass diese Investition darauf abziele, die lokale Industriekapazität zu stärken. Sie betonte, dass der Kern der Regierungsstrategie darin bestehe, die heimischen Fähigkeiten in aufstrebenden Industrien zu entwickeln. Die Investition in die Zukunft „Made in Westaustralien“ bedeute, durch die Umsetzung solcher Projekte die fortschrittliche Fertigungs- und Erneuerbare-Energien-Kapazitäten zu unterstützen und zu verbessern.
Der Minister für Planung und Land, John Carey, erklärte, dass die frühen Arbeiten auf dem Gelände einen Fortschritt bei der Erschließung des industriellen Potenzials der Region darstellten. Die Erdarbeiten seien im Gange, die weitere Industrieflächen freigeben und die Fertigungskapazitäten im Südwesten stärken würden.
Der Minister für die Region Südwesten, Don Punch, wies darauf hin, dass das Projekt die wirtschaftliche Rolle der Region stärken werde. Durch die Schaffung lokaler Fachkräftejobs, die Unterstützung von Unternehmen sowie die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen und langfristigen Karrierewegen für junge Menschen werde es dem Südwesten dauerhafte Vorteile bringen.
Die Abgeordnete des Wahlkreises Collie-Preston, Jodie Hanns, erklärte, dass die Investition auf Collies Rolle als historischem Energiezentrum Westaustraliens aufbaue und sicherstelle, dass der Südwesten auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Energiesystem des Bundesstaates spielen werde.
Die Regierung gab an, dass das Projekt Teil umfassenderer Bemühungen zur Ausweitung von Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten sei. Seit der Einführung der Gebührenbefreiung im Jahr 2020 seien die Einschreibungszahlen für Kurse in den Bereichen saubere Energie und fortschrittliche Fertigung an den TAFE-Colleges im Südwesten kontinuierlich gestiegen.
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