Peru veranstaltet im Juli das erste internationale Forum für Uran und Lithium
2026-06-24 10:24
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de.wedoany.com-Bericht: Das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau (Ministerio de Energía y Minas, MINEM) und das Ministerium für Wohnungsbau, Bauwesen und Sanitärversorgung (Ministerio de Vivienda, Construcción y Saneamiento, MVCS) veranstalten vom 7. bis 8. Juli im Lima Convention Center (LCC) gemeinsam das „Erste Internationale Forum für Uran und Lithium: Säulen der Energieführerschaft zur Förderung des Bergbaus, der Technologie und der Entwicklung intelligenter Städte in Peru und weltweit". Dieses Forum wurde als Ereignis von nationalem Interesse erklärt und zielt darauf ab, durch technische, akademische, wirtschaftliche und institutionelle Dialoge das geologische, energetische und technologische Potenzial Perus bei den beiden strategischen Mineralien Uran und Lithium zu fördern.

Das Forum wird einen strategischen Dialog über die Rolle von Lithium und Uran bei der Energiewende, technologischen Innovation, Energieversorgungssicherheit, Wassersicherheit und nachhaltigen Entwicklung führen. Peru verfügt über entsprechende Mineralvorkommen und hat das Potenzial, Hightech-Investitionen anzuziehen, Mehrwert zu schaffen und seine Energiesouveränität zu festigen. Energieminister Waldir Ayasta Mechán betonte, dass die Regierung hoffe, dass diese Plattform verantwortungsvolle und nachhaltige Investitionen anziehen könne, die höchsten Standards entsprechen, und gleichzeitig das Potenzial nutzen solle, die Uran- und Lithiumvorkommen zur Förderung der technologischen Entwicklung und als neue Energiequellen zu nutzen, anstatt Peru lediglich als Rohstoffexporteur zu betrachten.

Das zweitägige Forum umfasst Grundsatzreden und Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Beamten, internationalen Experten sowie Technologieexperten aus den Bereichen Elektrofahrzeuge, Energiewende und intelligente Städte. Wohnungsbauminister Wilder Sifuentes Quilcate erklärte, dass dieses Forum eine historische Chance für Peru sei und einen neuen Abschnitt markiere, in dem sich das Land auf neue Herausforderungen vorbereiten und der Welt seine strategische Position im Bereich der kritischen Mineralien präsentieren könne.

Die Eröffnungsrede hält Richter Pedro Hernández Chávez vom Verfassungsgericht (Tribunal Constitucional, TC) zum Thema „Governance, Rechtssicherheit und Nachhaltigkeit: Grundlagen für die Entwicklung intelligenter Städte und die Nutzung strategischer Mineralien in Peru". Die ehemalige chilenische Bergbauministerin Aurora Williams wird über die Erfahrungen des Lithiumdreiecks im Südkegel Südamerikas berichten; Greta Castillo, Präsidentin der Peruanischen Gesellschaft für Atomenergie (Asociación Peruana de Energía Atómica, ASPEEA), wird den aktuellen Stand und die Zukunft von Uran und Kernenergie in Peru diskutieren. Jorge Chira, Direktor für Mineral- und Energieressourcen am Geologischen, Bergbau- und Metallurgischen Institut (Instituto Geológico, Minero y Metalúrgico, Ingemmet), wird einen Vortrag mit dem Titel „Lithium und Uran: Das Potenzial Perus – Geopolitik und Sicherheit kritischer Mineralien" halten.

Weitere internationale Redner sind Gastón Siroit, Mitglied der Lateinamerikanischen und Karibischen Energieorganisation (Organización Latinoamericana y Caribeña de Energía, OLACDE), Marco Mancilla, ehemaliger Exekutivsekretär der chilenischen Nationalen Energiekommission, und José Manuel Saavedra, Präsident der Internationalen Mission für sichere Städte (Misión Internacional de Ciudades Seguras). Die Podiumsdiskussionen werden Themen wie kritische Mineralien, intelligente Städte, die Anwendung von Uran und Lithium in der Trinkwasserverwaltung, Elektrofahrzeuge und Raumplanung abdecken. Das Forum zielt darauf ab, durch Ansätze der territorialen Governance und der gemeinsamen Wertschöpfung die internationale Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zu stärken und die Achtung der Rechte, der Umwelt sowie die Entwicklung ländlicher und indigener Gemeinschaften in Bergbaugebieten sicherzustellen.

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