63-MW-Windpark von Vattenfall in Großbritannien geht 2027 ans Netz
2026-06-24 14:48
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de.wedoany.com-Bericht: Der schwedische Energiekonzern Vattenfall ergreift beim Bau des 63-MW-Windparks Clashindarroch 2 in Aberdeenshire zahlreiche Maßnahmen, um die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Projekts zu reduzieren und gleichzeitig Vorteile für die Gemeinschaft und die Umwelt zu schaffen.

Vattenfall hebt die Vorteile des Windparks Clashindarroch 2 hervor

Das Unternehmen gibt an, dass die jährliche Stromerzeugung des Projekts den Bedarf von rund 61.566 britischen Haushalten decken und jährlich etwa 90.844 Tonnen CO₂ einsparen könne.

Für die Turmsegmente der Windkraftanlagen wird kohlenstoffarmer Stahl verwendet, ebenso wie recycelter Stahl und kohlenstoffarme Betonmischungen. Die erste Turbine soll im Sommer 2027 ans Netz gehen.

Clashindarroch 2 wird mit 14 Windkraftanlagen mit einer Einzelleistung von 4,5 MW ausgestattet.

Während der Bauphase wird der CO₂-Ausstoß durch den Einsatz von hydriertem Pflanzenölkraftstoff, Hybridgeräten und einer Baustellenbetonmischanlage weiter reduziert. Unabhängige Ökologen überwachen die Bauarbeiten, und es wurde ein Artenschutzplan erstellt, der Schottische Wildkatzen, Baummarder, Fledermäuse, Otter, Dachse und Eichhörnchen umfasst. Parallel zu den Bauarbeiten werden Lebensraum-Renaturierungen, Baumpflanzungen und langfristige Artenschutzmaßnahmen durchgeführt.

Nach der Inbetriebnahme wird das Projekt jährlich rund 315.000 Pfund in einen Gemeinschaftsfonds einzahlen. Zusammen mit dem bestehenden Gemeinschaftsfonds des Windparks Clashindarroch beläuft sich die jährliche Investition in die lokale Gemeinschaft auf über 500.000 Pfund.

Matt Bacon, Leiter der Onshore-Marktentwicklung von Vattenfall in Großbritannien, erklärte: „Clashindarroch 2 zeigt das Potenzial moderner Onshore-Windenergie. Wir erzeugen nicht nur erneuerbaren Strom, sondern reduzieren auch die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Projekts und stellen sicher, dass die lokale Gemeinschaft davon profitiert.“ Durch die enge Zusammenarbeit mit der Lieferkette und den Auftragnehmern setzen wir von Anfang an konkrete Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung um, unterstützen gleichzeitig die natürliche Umwelt und schaffen langfristigen Wert für die Gemeinden rund um den Standort.

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