Volkswagen erschließt mit China als Exportbasis den usbekischen Markt
2026-06-25 09:22
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de.wedoany.com-Bericht: Die Volkswagen-Gruppe hat kürzlich in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, eine Markteinführungsveranstaltung abgehalten und den offiziellen Eintritt in den usbekischen Markt bekannt gegeben. An der Veranstaltung nahmen der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der usbekische Präsident Schawkat Mirsijojew sowie Robert Zizek, CEO von Volkswagen China, teil.

Diese Einführung markiert das erste Mal, dass die Marke Volkswagen einen Exportmarkt vollständig von China aus betreibt – dieser Markt wird von der chinesischen Geschäftseinheit überwacht, und die Fahrzeuglieferungen stammen ausschließlich aus chinesischen Werken. Martin Sander, Vorstandsmitglied für Vertrieb, Marketing und After-Sales der Marke Volkswagen Pkw, erklärte, dass Volkswagen mit dem Eintritt in den usbekischen Markt nicht nur eine dynamisch wachsende Region erschließt, sondern sich auch auf seine solide industrielle Basis stützt, um neuen Kundengruppen innovative, technologisch fortschrittliche Fahrzeuge anzubieten.

Usbekistan hat über 38 Millionen Einwohner und ist einer der am schnellsten wachsenden Automobilmärkte in Zentralasien. Seit 2021 hat sich die Fahrzeugnachfrage des Landes mehr als verdoppelt, und im Jahr 2025 wurden über 461.000 Fahrzeuge verkauft. Volkswagen baut derzeit schrittweise ein Händlernetz in Usbekistan auf. Bis Ende dieses Jahres werden Volkswagen-Modelle an 13 Standorten verkauft, und bis 2028 soll sich die Zahl der Händler voraussichtlich fast verdoppeln. Zu den auf der Einführungsveranstaltung ausgestellten Modellen gehören der Tiguan L Pro, der Passat Pro und der Teramont Pro sowie Modelle der Marke Jetta. Als nächsten Schritt plant Volkswagen, in Zusammenarbeit mit Alyans Auto in Taschkent eine SKD-Montagelinie in Betrieb zu nehmen.

Volkswagen gab an, seine Marktposition in Usbekistan durch eine Kombination aus Fahrzeugimporten und zukünftiger lokaler Produktion auszubauen und gleichzeitig weitere Wachstumschancen in Südostasien, dem Nahen Osten, den GUS-Staaten und einigen afrikanischen Märkten zu prüfen.

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