Lenovo startet in Brasilien das AION-Projekt zur Erforschung von CPUs für KI-Inferenz
2026-06-25 09:55
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de.wedoany.com-Bericht: Lenovo hat in Brasilien ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt namens AION gestartet, das sich auf die Entwicklung hybrider Künstliche Intelligenz (KI)-Lösungen konzentriert. Ziel ist es, Unternehmen aus verschiedenen Branchen eine effizientere, zugänglichere und skalierbarere Nutzung von KI-Technologien zu ermöglichen.

Das AION-Projekt wird das Potenzial der direkten Inferenz auf neuesten Central Processing Units (CPUs) untersuchen, wie beispielsweise dem Intel Xeon 6 mit Performance-Kernen, als Ergänzung zu traditionellen Graphics Processing Units (GPUs) in KI-Workloads. Das Projekt zielt darauf ab, Workloads entsprechend den Anforderungen jeder Anwendung zu optimieren, die Betriebseffizienz zu steigern, die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen und Kosten zu senken.

Ricardo Bloj, Präsident von Lenovo Brasilien, erklärte, dass AION die Vision von Lenovo stärkt, wonach die Zukunft der KI in flexiblen, hybriden Architekturen liegt. Lenovo biete nicht nur Infrastruktur, sondern möchte Kunden dabei unterstützen, effiziente, skalierbare und auf die tatsächlichen Geschäftsanforderungen zugeschnittene KI-Umgebungen aufzubauen.

Obwohl das anfängliche Training großer Sprachmodelle hauptsächlich auf leistungsstarken GPUs in der Cloud basiert, erwarten mehrere Hersteller von Computergeräten und Prozessoren, dass Inferenz-Workloads näher an den datengenerierenden Geräten (wie PCs, Edge-Geräten, Servern usw.) direkt von CPUs ausgeführt werden. Dieser Ansatz ermöglicht es GPUs, sich auf intensivere Aufgaben zu konzentrieren und gleichzeitig die Anschaffungs- und Betriebskosten der KI-Infrastruktur zu senken.

Laut Lenovo wird sich das AION-Projekt mit dem Problem der unzureichenden Auslastung bereits installierter CPUs befassen. Durch den Einsatz von Intel Xeon 6 können Unternehmen vorhandene Ressourcen nutzen, um KI-Projekte zu beschleunigen, ohne vollständig auf die Anschaffung spezieller Hardware angewiesen zu sein. Bloj ergänzte, dass das Projekt Unternehmen dabei helfen soll, die bereits in ihrer Umgebung vorhandenen Ressourcen zu nutzen, um KI-Projekte zu beschleunigen, die Time-to-Production zu verkürzen, die Betriebseffizienz zu steigern und die Rendite der Infrastrukturinvestitionen zu erhöhen.

Das AION-Projekt wird hauptsächlich auf den Funktionen der Intel Xeon 6 CPU basieren, wie z. B. der massiven Parallelverarbeitungsfähigkeit durch mehrere Kerne, um mehrere Inferenzanfragen gleichzeitig zu bearbeiten. Darüber hinaus wird die Ausführung von Modellen wie OpenVINO und DeepSeek R1 genutzt, um einen höheren Durchsatz bei verteilten Workloads zu gewährleisten. Marcelo Bertolami, Director des Sales- und Technologie-Teams von Intel für Lateinamerika, kommentierte, dass Intel Xeon 6 in Kombination mit AMX-Beschleunigern und Softwareoptimierungen wie OpenVINO zeige, dass Unternehmens-KI effizienter und zugänglicher skaliert werden könne.

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