de.wedoany.com-Bericht: Der spanische Ministerrat hat auf seiner Sitzung am Dienstag ein königliches Dekret zur dringenden Bearbeitung des Investitionsplans für das Übertragungs- und Verteilnetz verabschiedet. Wie Quellen des Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung der Nachrichtenagentur Europa Press mitteilten, wurde der Planentwurf im vergangenen September veröffentlicht und zur öffentlichen Konsultation gestellt. Er sieht Investitionen in Höhe von 13,59 Milliarden Euro bis 2030 vor, um den nationalen Bedarf zu decken und die Ziele des Nationalen Integrierten Energie- und Klimaplans (PNIEC) 2023–2030 zu erreichen, wobei Industrieprojekte vorrangig unterstützt werden.

Die Hauptantriebskraft dieses Plans kommt von der Nachfrageseite, die 41 % der über 7.000 eingegangenen Anträge ausmacht, gefolgt von der Stromerzeugung (40 %) und der Energiespeicherung (19 %). Die Anzahl der Anträge ist fünfmal so hoch wie im aktuellen Plan, der Verbrauchsumfang ist deutlich größer und die Art hat sich erheblich verändert. Bei den Netzzugangsanfragen des aktuellen Plans 2021–2026 entfielen 67 % auf erneuerbare Energien, während die Nachfrageseite hauptsächlich aus natürlichem Wachstum bestand, der Wohnbereich kaum vertreten war und der Antrieb hauptsächlich vom Schienennetz ausging.
Der Plan sieht vor, über das Übertragungsnetz eine Nachfrage von 27,7 Gigawatt (GW) zu decken – das 14-fache der 2 GW im aktuellen Plan von 2026. Das Verteilnetz verzeichnet ein starkes Wachstum auf 5,3 GW. Der Vorschlag sieht 422 Netzzugangserweiterungen vor, darunter 142 für neue Nutzer im Übertragungsnetz, 84 für besondere Akteure (wie die spanische Eisenbahn-Infrastruktur-Managementgesellschaft ADIF und Häfen) sowie 196 zur Unterstützung des Verteilnetzes.
Das im vergangenen September veröffentlichte Szenario geht von Investitionen in Höhe von 13,59 Milliarden Euro aus, deutlich mehr als die 8,203 Milliarden Euro des aktuellen Plans 2021–2026 (einschließlich zwei gezielter Änderungen). Bis 2030 wird erwartet, dass die Investitionen in das Übertragungsnetz um 3,6 Milliarden Euro und in das Verteilnetz um 7,7 Milliarden Euro steigen, was über den für die kommenden Jahre prognostizierten Anteilen von 0,065 % bzw. 0,13 % des BIP liegt. Darüber hinaus sind Investitionen in internationale Verbindungen, die nicht der Investitionsobergrenze unterliegen, sowie durch europäische Mittel finanzierte Investitionen enthalten.
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