SK Telecoms KI-Basismodell erstmals in der Fertigungsindustrie eingesetzt
2026-06-25 14:11
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de.wedoany.com-Bericht: Das von SK Telecom eigenständig entwickelte KI-Basismodell wird erstmals in der Fertigungsindustrie eingesetzt, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Stahlhersteller KG Steel und dem Automobilteilehersteller Konex. SK Telecom gab am 25. bekannt, dass es mit beiden Unternehmen strategische Geschäftsvereinbarungen getroffen hat, um KI-Agenten auf Basis seines KI-Basismodells in die Fabrikhallen zu bringen und dort zu erproben.

Seit April dieses Jahres hat SK Telecom von KG Steel und Konex hochwertige Daten wie frühere Prozessfehler- und Unfallanalyseberichte, Gerätehandbücher und Protokolle erfasst und auf Basis des selbst entwickelten KI-Basismodells A.X K1 eine Demonstrationsversion des „KI-Agenten für die Fertigungsindustrie“ entwickelt. A.X K1 ist ein extrem großes Sprachmodell mit 519 Milliarden Parametern, das komplexe Aufgaben hervorragend bewältigt, aber bei der Inferenz nur etwa 33 Milliarden Parameter aktiviert. Diese Struktur, bei der das Gesamtmodell groß ist, aber nur die notwendigen Teile aktiviert werden, ermöglicht einen effizienten Betrieb in der industriellen Umgebung.

SK Telecom, KG Steel und Konex planen, diese Demonstrationsversion im zweiten Halbjahr dieses Jahres in der Kaltwalzlinie des KG Steel-Werks in Dangjin sowie in den Guss- und Bearbeitungsprozessen von Konex vor Ort zu testen. Während der Erprobung werden KG Steel und Konex SK Telecom in Echtzeit weitere hochwertige Fertigungsprozessdaten zur Verfügung stellen; SK Telecom wird auf Basis dieser Daten und des Feedbacks aus der Praxis die Leistung und Inferenzgeschwindigkeit des KI-Agenten verbessern und seine Funktionen erweitern. Darüber hinaus werden die während der Erprobung gewonnenen Fertigungsdaten auch für das Training des in Entwicklung befindlichen Modells A.X K2 verwendet. Nach Abschluss der Erprobung werden die drei Parteien eine Kommerzialisierung und Einführung des „KI-Agenten für die Fertigungsindustrie“ in Betracht ziehen und bei Bedarf die Möglichkeit prüfen, das Modell durch eine Nachfolgeserie des von SK Telecom eigenständig entwickelten KI-Basismodells zu ersetzen.

Die Fertigungsindustrie galt lange als Bereich, in den KI nur schwer integriert werden kann. Die Digitalisierung der Fertigungsdaten schreitet langsam voran, und die Daten werden oft prozess- oder abteilungsbezogen generiert und verwaltet, was die Nutzung durch KI erschwert. Gleichzeitig variieren die Arbeitsweisen der Bediener je nach Qualifikation und Erfahrung, und das Phänomen der „Wissensisolation“, bei dem Kern-Know-how oft nur bei bestimmten Facharbeitern vorhanden ist, stellt eine typische Herausforderung dar. SK Telecom erklärte, dass durch die Digitalisierung und Verwertung von verteilten Daten und Erfahrungswissen der Facharbeiter sowie durch die Einführung von KI-Agenten, die dieses Wissen erlernen, Prozessfehler schnell erkannt, Bearbeitungszeiten verkürzt und die Effizienz gesteigert werden könnten.

Jung Seok-geun, Leiter des KI CIC von SK Telecom, betonte, dass für die sicherheitskritische Fertigungsumgebung ein eigenständig entwickeltes KI-Basismodell, das ohne Datenabfluss genutzt werden kann, eine effektive Lösung sei. Mit der Zusammenarbeit mit KG Steel und Konex als Ausgangspunkt werde man die KI-Transformation in der Fertigungsindustrie beschleunigen und die Anwendungsfälle des eigenständig entwickelten KI-Basismodells erweitern. Bae Seon-woo, Leiter des Technologieforschungsinstituts von KG Steel, hob hervor, dass diese Zusammenarbeit die Grundlage für die Einführung von KI auf Basis von Fertigungsdaten gelegt habe und die Wettbewerbsfähigkeit der Fertigung weiter steigern werde. Lee Gwang-pyo, CEO von Konex, wies darauf hin, dass die schnelle Reaktion auf wiederkehrende Qualitätsprobleme vor Ort eine langjährige Herausforderung für die Fertigungsindustrie sei und KI dazu beitragen werde, die Effizienz der Fertigungsarbeit zu verbessern.

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