Madrid: EMT schreibt Betriebshof für Elektrobusse für 134 Millionen Euro aus
2026-06-25 14:31
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de.wedoany.com-Bericht: Die städtische Verkehrsgesellschaft Madrids (EMT Madrid) hat die Ausschreibung für die Planung und den Bau des neuen Betriebshofs La Elipa gestartet, der Platz für 318 vollelektrische Busse bieten soll. Das Projekt hat ein vorläufiges Budget von 134.322.875 Euro (ohne Mehrwertsteuer) und eine voraussichtliche Höchstlaufzeit von 32 Monaten ab Vertragsunterzeichnung. Das Gebäude soll den Standard eines Nearly Zero-Energy Building (nZEB) erfüllen.

Der künftige Komplex erstreckt sich über rund 40.000 Quadratmeter und ist Teil der Anpassung des EMT-Madrid-Betriebsnetzes an die schrittweise Elektrifizierung der städtischen Busflotte. Das Projekt wird durch europäische Mittel aus der Fazilität „Connecting Europe Facility" (CEF) der Europäischen Union unterstützt. Die EMT Madrid hat bereits Sanierungsarbeiten am alten, 1971 erbauten Betriebshof La Elipa durchgeführt, als Vorbereitung für den Bau der neuen Infrastruktur. Das städtische Unternehmen ordnet diesen Schritt in seine Dekarbonisierungsstrategie und den Bedarf an Betriebsanlagen für emissionsfreie Fahrzeuge ein.

Die Ausschreibungsunterlagen unterteilen die Arbeiten in drei Phasen: Die erste Phase umfasst die Planung des Bauprojekts und dauert fünf Monate; die zweite Phase ist der Bauausführung gewidmet und erstreckt sich über 24 Monate; die dritte Phase dauert drei Monate und dient der Legalisierung, der Einholung von Genehmigungen und der Inbetriebnahme des Zentrums. Von der gesamten Planungsfläche sind 32.200 Quadratmeter für den Busabstellbereich vorgesehen, dessen Anordnung die Wasch-, Lade- und Abstellvorgänge erleichtern soll. Das Layout ist darauf ausgelegt, die betriebliche Kapazität des Standorts zu maximieren.

Der Busabstellbereich wird vollständig überdacht und mit 4.732 Photovoltaikmodulen ausgestattet, die eine Leistung von über zwei Megawatt (MW) zur Steigerung der Energieeffizienz des Zentrums liefern. Die Dachfläche von 32.000 Quadratmetern besteht aus photokatalytischen Materialien, die zur Reduzierung von Stickoxid-Schadstoffpartikeln (NOx) beitragen sollen. Die Infrastruktur wird zudem die Installation von 318 inversen Stromabnehmern für das Laden ebenso vieler Elektrobusse ermöglichen, darunter 20 Gelenkfahrzeuge.

Der Komplex ist mit einem Umspannwerk von bis zu 20 MW ausgestattet, das ein effizientes Laden der Flotte gewährleisten soll – ein entscheidendes Element für den täglichen Betrieb der neuen Elektrobusse im Zentrum. Das geplante Gebäude soll den Standard eines Nearly Zero-Energy Building (nZEB) erfüllen. Der Wartungsbereich gliedert sich in zwei Hauptzonen: eine für technische Tätigkeiten mit Funktionen wie Mechanik, Karosseriebau, Lackierung, Sonderarbeiten, Dachreinigung und Elektroreparaturen; die andere für Verwaltung und Umkleideräume, um den Betriebsanforderungen des Zentrums gerecht zu werden.

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