Schrottpreise in Alang, Indien, steigen um 200 Rupien pro Tonne bei schwacher Nachfrage im nachgelagerten Markt
2026-06-25 14:42
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de.wedoany.com-Bericht: Am 24. Juni verzeichnete der Markt für Schrott aus dem Schiffsabbruch in Alang (Indien) einen leichten Preisanstieg, die allgemeine Stimmung blieb jedoch vorsichtig. Der Preis für HMS-Schrott (80:20) stieg um 200 Rupien pro Tonne auf 34.000 Rupien pro Tonne ab Werk. Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass dieser leichte Preisanstieg hauptsächlich auf das kontrollierte Angebot auf den Lagerplätzen zurückzuführen sei und nicht auf eine wesentliche Verbesserung der Stahlnachfrage.

Der anhaltend schwache nachgelagerte Stahlmarkt übt Druck auf die Schrottpreise aus. Der Preis für Knüppel in Bhavnagar fiel im Tagesvergleich um 200 Rupien pro Tonne auf 41.500 Rupien pro Tonne (DAP-Preis). Der Preis für Betonstahl in Ahmedabad sank um 200 Rupien pro Tonne auf 46.100 Rupien pro Tonne ab Werk. Auch der nördliche Markt zeigte sich schwach: Die Preise für Knüppel und Betonstahl in Mandi Gobindgarh fielen jeweils um 100 Rupien pro Tonne. Die sinkenden Preise für Fertigstahlprodukte drücken die Verarbeitungsmargen, und die Stahlwerke halten sich generell an eine bedarfsgerechte Beschaffung mit geringer Neigung zur Lagerauffüllung. Der Preis für HMS-Schrott in Mandi Gobindgarh blieb stabil bei 34.800 Rupien pro Tonne (DAP-Preis), was auf eine fehlende starke Einkaufsaktivität in diesem wichtigen Sekundärstahl-Vertriebszentrum hindeutet.

Angebotsseitig blieb die Anzahl der im Hafen von Alang eintreffenden Schiffe stabil. Daten zeigen, dass im Juni 7 Schiffe (darunter LNG-Tanker, Öltanker, Containerschiffe und Stückgutfrachter) in Alang auf Grund gesetzt wurden oder auf ihre Verschrottung warten. Die stabile Ankunftszahl deutet auf ein ausreichendes mittelfristiges Schrottproduktionspotenzial hin und hält die Auslastung der Recyclinghöfe auf einem hohen Niveau. Trotz der gesunden Schiffsankünfte, so Marktquellen, sei das unmittelbare Schrottangebot noch nicht locker genug, um einen stärkeren Preisrückgang auszulösen. Der aktuelle Preis wird stärker von der Nachfrage im nachgelagerten Stahlsektor getrieben. Es wird erwartet, dass die Schrottpreise unter Druck bleiben, bis sich die Bautätigkeit und der Endverbrauch von Stahl erholen.

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