de.wedoany.com-Bericht: Der schwedische Konzern Sandvik hat eine Vereinbarung zur Veräußerung seines Geschäftsbereichs Additive Manufacturing an die in Schweden ansässige globale Investmentgesellschaft Mimir unterzeichnet. Der Geschäftsbereich, der zum Segment Machining gehört, produziert Metallpulver für Anwendungen in der additiven Fertigung, im Metallpulverspritzguss (MIM) und in der heißisostatischen Pressung (HIP) sowie kontrolliert expandierende Legierungen für spezielle industrielle Anwendungen.
Sandvik traf die Entscheidung zur Veräußerung des Additive-Manufacturing-Geschäfts auf Grundlage einer kontinuierlichen Bewertung des Geschäftsportfolios unter Berücksichtigung von Indikatoren wie Marktposition, rentablem Wachstumspotenzial und Investitionsbedarf. Stefan Widing, Präsident und CEO von Sandvik, erklärte, dass die Veräußerung darauf abziele, dem Additive-Manufacturing-Geschäft den Eintritt in die nächste Wachstumsphase zu erleichtern. Der neue Eigentümer werde die erforderliche Plattform und den nötigen Fokus bieten, um das Potenzial dieses Geschäfts weiter zu entfalten.
Das Additive-Manufacturing-Geschäft wird in der Bilanz als zur Veräußerung gehaltener Vermögenswert klassifiziert. Die Transaktion wird zu einer Wertberichtigung von rund 230 Millionen Schwedischen Kronen führen, die hauptsächlich Grundstücke, Gebäude und Anlagen betrifft. Diese Wertberichtigung hat keine Auswirkungen auf die Liquidität und wird als das Vergleichbarkeit beeinflussender Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung des zweiten Quartals ausgewiesen. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen.
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