Südkorea schlägt Full-Stack-KI-Strategie vor, um Export von Smart-Factory-Systemen voranzutreiben
2026-06-26 11:06
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de.wedoany.com-Bericht: Zwei direkt dem südkoreanischen Präsidenten unterstellte Beratungsgremien – der Nationale Wissenschafts- und Technologieberatungsrat und der Nationale Wirtschaftsberatungsrat – hielten am 25. erstmals ein gemeinsames Seminar zum Thema „Herausforderungen und Bewältigung der KI-Transformation (AX)“ ab. Auf dem Seminar wurde vorgeschlagen, dass Südkorea eine auf dem verarbeitenden Gewerbe basierende „Full-Stack“-Strategie für künstliche Intelligenz (KI) entwickeln sollte, bei der KI und Robotik zu einem vollständigen Smart-Factory-System integriert und exportiert werden, anstatt lediglich Hardware zu verkaufen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Wissenschafts- und Technologieberatungsrates, Lee Kyung-soo, wies darauf hin, dass KI nicht nur die industrielle Wettbewerbsfähigkeit betreffe, sondern auch gesamtgesellschaftliche Fragen wie Verteilung und Bildung umfasse, weshalb Technologie- und Wirtschaftspolitik gemeinsam betrachtet werden müssten. Der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Wirtschaftsberatungsrates, Kim Sung-sik, betonte, dass die große KI-Transformation für Südkorea, das über Full-Stack-Fähigkeiten in der Fertigung verfüge, eine neue Chance darstelle. Südkorea solle sich nicht auf das Ökosystem globaler Technologieunternehmen wie Google beschränken, sondern eine eigenständige KI-Strategie entwickeln.

Der Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer Südkoreas, Chey Tae-won, erklärte auf dem Seminar, dass Südkorea einen klaren Grund für die konzentrierte Entwicklung von KI haben müsse und nicht blind anderen folgen dürfe. Er schlug die Einrichtung eines Systems vor, das schnelle Experimente mit AX (KI-Transformation) in kleinen Gruppen ermöglicht, da nur durch Experimente konkrete Wege zu Wachstum und Kosteneinsparungen gefunden werden könnten.

Im Rahmen des Seminars stellte Professor Jang Young-jae vom Fachbereich Industrie- und Systemtechnik am Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) die von seinem Team entwickelte unbemannte Fabrikplattform „KAIROS“ vor. Die Plattform berücksichtigt bereits in der Fabrikplanungsphase die Arbeitsabläufe und kann Roboter, Sensoren, Motoren und andere Geräte umfassend steuern, sodass kleine und mittlere Unternehmen schrittweise Roboter einführen und ihre Prozesse optimieren können. Professor Jang erklärte, dass Südkorea kein Land sein sollte, das Roboter verkauft, sondern ein Land, das Fabriken verkauft. Er wies darauf hin, dass sich dieser Ansatz von dem der USA, die sich auf die Entwicklung großer Modelle konzentrieren, und Chinas, das ein Netzwerk für die Lieferung humanoider Roboter aufbaut, unterscheidet.

Am 25. fand in der Industrie- und Handelskammer Südkoreas im Bezirk Jung, Seoul, ein Seminar zum Thema

Der stellvertretende Vorsitzende von LG U+, Kwon Yong-hyun, schlug vor, dass die KI-Politik der südkoreanischen Regierung nicht auf einzelne Bereiche beschränkt sein sollte, sondern ein Full-Stack-Unterstützungssystem aufbauen müsse, das vom Infrastrukturaufbau bis zur Schaffung von Dienstleistungsnachfrage reicht. Er ist der Ansicht, dass die KI-Wettbewerbsfähigkeit von der Full-Stack-Fähigkeit bestimmt wird und dass die KI-Industrie nur dann wettbewerbsfähig werden kann, wenn alle Bereiche – Infrastruktur, Modellentwicklung und Dienstleistungsentwicklung – gleichzeitig vorhanden sind. Er empfahl der Regierung, zunächst Nachfrage und Märkte zu schaffen, anstatt nur die Forschung und Entwicklung zu unterstützen, um Südkorea bei der Verwirklichung seines Ziels, eine KI-Großmacht zu werden, zu helfen.

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