de.wedoany.com-Bericht: Die Jordan Green Ammonia (JGA) hat bekannt gegeben, dass ihr Flaggschiffprojekt zur Produktion und zum Export von grünem Ammoniak in Aqaba entscheidende Landrechte erhalten hat. Das Joint Venture, das von Hynfra und der in Jordanien ansässigen Fidelity Group gegründet wurde, hat eine verbindliche Vereinbarung mit der Aqaba Special Economic Zone Authority (ASEZA) unterzeichnet.

Der Vertrag umfasst mehr als 1.000 Hektar Land in einer strategischen Industriezone nahe dem Hafen von Aqaba. Zuvor hatte das Unternehmen bereits im letzten Monat eine Investitionsvereinbarung mit der jordanischen Regierung getroffen. Der geplante Industriekomplex ist für eine jährliche Nennkapazität von 120.000 Tonnen grünem Ammoniak ausgelegt und integriert eine dedizierte 550 MWp Photovoltaik-Infrastruktur sowie ein Batteriespeichersystem. Das Projekt befindet sich derzeit in der Front-End Engineering Design (FEED)-Phase und strebt den Abschluss der Finanzierung bis Ende 2027 an.
Dr. Wael Suleiman, Gründer der Fidelity Group und CEO von JGA, erklärte, dass die Wahl von Aqaba die grundlegenden Säulen der Geschäftsstrategie sicherstelle. Die Nähe zum Hafen biete direkten Zugang zu internationalen Handelsrouten, während die ganzjährig ausreichende Sonneneinstrahlung die Erzeugung ausreichender sauberer Energie durch das dedizierte Solarkraftwerk ermögliche, was die Energieautonomie und Unabhängigkeit vom nationalen Stromnetz gewährleiste. In Kombination mit dem stabilen Regulierungsrahmen der Aqaba Special Economic Zone Authority biete dies eine vorhersehbare Kostenstruktur und Betriebssicherheit, die für den Investitionserfolg entscheidend seien.
Tomoho Umeda, Präsident von Hynfra, bezeichnete die Energiewende als im Kern ein geografisches Problem. Länder, die reichlich erneuerbare Energien mit globalen Handelsrouten kombinieren könnten, würden zu den Industriezentren der nächsten Ära. Er sagte, das Projekt befinde sich derzeit in der Front-End Engineering Design-Phase und verfüge über starke staatliche Unterstützung, gesicherte Landrechte sowie einen klaren Marktzugang durch Abnahmevereinbarungen. Diese Faktoren böten eine Vorhersagbarkeit, die in der Projektentwicklungsphase normalerweise schwer zu erreichen sei.
Die Anlage ist ein zentraler Bestandteil der umfassenderen globalen Entwicklungspläne von Hynfra, die den Bau von Produktionsanlagen für grünes Ammoniak und saubere Energiezentren in Ländern wie Mauretanien, Oman, Ägypten, den Philippinen und den USA umfassen. In Jordanien wird die Anlage die Tiefwasserhafeninfrastruktur von Aqaba nutzen, um direkte Exportrouten zu hochwertigen, regulierten Märkten in Europa und Asien zu etablieren.
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