Pumpen- und Ventilhersteller KSB investiert 70 Millionen Euro in Erweiterung des Eta-Pumpenwerks in Deutschland
2026-06-26 15:51
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de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich hat KSB am Hauptsitz in Frankenthal (Deutschland) den Spatenstich für die Erweiterung seiner Eta-Produktionsanlage gefeiert. An der Zeremonie nahmen die Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, Simone Schneider, der Frankenthaler Oberbürgermeister Nicolas Meyer, der Bürgermeister Bernd Knöppel sowie rund 400 Mitarbeiter teil. Dr. Stephan Timmermann, Vorstandsvorsitzender, eröffnete die Veranstaltung und erklärte, dass das Projekt mit einer Investition von über 70 Millionen Euro eine der größten Einzelinvestitionen des Unternehmens weltweit sei, um die bestehende Anlage zu einem Kompetenzzentrum für die nächste Generation elektronisch geregelter Pumpen in Europa auszubauen.

Timmermann betonte, dass die Investition das Vertrauen des Unternehmens in den Industriestandort Deutschland zeige, wies jedoch darauf hin, dass exportorientierte Unternehmen und ihre Arbeitsplätze von der lokalen Wettbewerbsfähigkeit abhingen. Daher erwarte er von Politikern und Sozialpartnern den gleichen Mut und die gleiche Zielstrebigkeit, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Frankenthal zu sichern, plant KSB, seine Eta-Produktionsanlage bis 2030 nach neuesten Technologie- und Energiestandards vollständig zu modernisieren. Simon Charrier, Leiter der Standardproduktion in Frankenthal, und Björn Külzer, Leiter der Produktionstechnik, haben mit ihren Teams eine entscheidende Rolle bei der Umstrukturierung der Eta-Produktionsanlage gespielt.

Die Erweiterungsarbeiten werden bei laufender Produktion ohne Unterbrechung durchgeführt. „Die Produktion muss weiterlaufen", sagte Külzer; gleichzeitig werde die Produktion auf ein neues organisatorisches und technisches Niveau gehoben. Charrier ergänzte, dass diese Entwicklung pragmatisch und wirtschaftlich sinnvoll sei. Das Projekt wird die Bereiche mechanische Bearbeitung, Montage und Logistik neu organisieren und die alten Hallen einer umfassenden Renovierung unterziehen, um die Produktionszyklen zu optimieren, schnellere Lieferzeiten zu erreichen und eine hohe Qualität zu gewährleisten. In Bezug auf die Energieeffizienz wird das Trocknungssystem der neuen Lackiererei an das Fernwärmenetz des Hauptsitzes angeschlossen, und auf dem Dach werden eine Photovoltaikanlage sowie Begrünung installiert.

Derzeit beträgt die jährliche Produktionskapazität des Eta-Werks etwa 54.000 Pumpen; nach der Erweiterung wird die Kapazität steigen. KSB strebt an, die jährliche Kapazität bis 2030 auf 65.000 Einheiten zu erhöhen, dann wird der Bau der neuen Anlage zu 90 % abgeschlossen sein. KSB produziert bereits die neue Generation energieeffizienter EtaLine Pro-Pumpenserien im Eta-Werk für gebäudetechnische Anwendungen, und zwar auf nachhaltige Weise. Ziel der Umgestaltung ist es, weitere Produktserien an zukünftige Energieeffizienzanforderungen anzupassen. „Europa hat einen großen Markt für drehzahlgeregelte Pumpen", stellte Charrier fest, „Pumpen machen 10 bis 15 % des europäischen Stromverbrauchs aus." Timmermann fasste zusammen, dass Wettbewerbsfähigkeit nicht selbstverständlich sei; KSB müsse sich durch kontinuierliche Investitionen weiterentwickeln, anpassen und Veränderungen annehmen.

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