Geotechnisches Überwachungszentrum der peruanischen Minengesellschaft Antamina stärkt Betriebssicherheit
2026-06-28 09:51
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de.wedoany.com-Bericht: Die peruanische Minengesellschaft Compañía Minera Antamina S.A. gab im Juni 2026 bekannt, dass ihr geotechnisches Überwachungszentrum (Central de Monitoreo Geotécnico) rund um die Uhr (24/7) in Betrieb ist. Durch den Einsatz modernster Geräte wie Georadar (Radares geotécnicos), Laserscanner (Scanner láser), Totalstationen (Estaciones totales), Inklinometer (Inclinómetros) und Porenwasserdruckmessgeräte (Piezómetros) werden Tagebau, Abraumhalden, Tailings-Lagerstätten und Erzschlammleitungen in Echtzeit überwacht, was die Betriebssicherheit des Bergwerks wirksam erhöht.

Die Mine Antamina ist eine der größten Kupfer-Zink-Minen Perus und liegt in den Anden, etwa 270 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Sie wird von der Compañía Minera Antamina S.A. eigenständig betrieben, deren Anteilseigner BHP (33,75 %), Glencore (33,75 %), Teck Resources (22,5 %) und Mitsubishi Corporation (10 %) sind. Die Mine ist die siebtgrößte Kupfermine der Welt. Im ersten Quartal 2026 belief sich die Kupferkonzentratproduktion auf 100%-Basis auf rund 63.500 Tonnen. Derzeit wird ein 2-Milliarden-US-Dollar-Erweiterungsprojekt vorangetrieben. Für das gesamte Jahr 2026 wird eine Steigerung der Kupferproduktion auf 450.000 Tonnen erwartet, und ab 2027 wird das Erz in eine neue Verarbeitungsstufe eintreten.

Laut Angaben der Compañía Minera Antamina S.A. wird das geotechnische Überwachungszentrum von einem Fachteam der Abteilung für Geotechnik und Hydrogeologie betrieben. Ingenieure wie Cinthya Huamán und Jefferson Lazón sowie weitere Techniker tragen durch innovative Technologien, kontinuierliche Überwachung und hochqualifizierte Fachkräfte gemeinsam zu einem sichereren Bergbaubetrieb bei. Die Kernaufgabe des Zentrums besteht darin, durch Spitzentechnologie frühzeitig Bewegungen des Gesteins oder Anzeichen potenzieller Erdrutsche zu erkennen und so eine Risikovorhersage zu ermöglichen. Georadar ermöglicht eine kontinuierliche Abtastung der Hangoberflächenverschiebung mit submillimetergenauer Präzision. Laserscanner erfassen schnell hochpräzise 3D-Geländedaten von Tagebau und Abraumhalden. Totalstationen dienen der periodischen Verschiebungsmessung an kritischen Überwachungspunkten, während in das Gestein eingelassene Inklinometer und Porenwasserdruckmessgeräte Verformungen im tieferen Gestein und Veränderungen des Grundwasserdrucks erfassen und so entscheidende Daten für die Analyse der Hangstabilität liefern.

Die geologische Struktur in der peruanischen Andenregion, in der sich die Mine Antamina befindet, ist komplex. Die Hangstabilität stellt eine der zentralen Herausforderungen des Bergbaubetriebs dar. Durch die oben genannte Fusion mehrerer Datenquellen und Echtzeitanalyse kann das geotechnische Überwachungszentrum Risiken bereits im frühen Stadium der Verformung erkennen und Warnungen ausgeben, wodurch ein Zeitfenster für die Erstellung von Notfallmaßnahmen und Lösungsplänen gewonnen wird. Die Compañía Minera Antamina S.A. erklärte, dass fortschrittliche Technologien eine wichtige Stütze für den Aufbau eines sicheren und effizienten Betriebs darstellen. Die vollständige Inbetriebnahme dieses geotechnischen Überwachungszentrums zeigt die wegweisende Praxis der Mine Antamina in der globalen Kupferbergbauindustrie, die Betriebssicherheit durch technologische Innovation zu verbessern.

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