Provinz Sevilla unterzeichnet Logistikabkommen: Fast 30 % mehr Lohn für 8.000 Arbeiter
2026-06-28 16:51
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de.wedoany.com-Bericht: Der spanische Arbeitgeberverband UNO sowie die Gewerkschaften Comisiones Obreras und UGT haben das neue kollektive Logistikabkommen für die Provinz Sevilla unterzeichnet. Das Abkommen gilt für rund 8.000 Beschäftigte der Logistikbranche in der Provinz und läuft bis 2030.

Laut dem Abkommen steigen die Löhne im Jahr 2026 um 4 % und in den Jahren 2027 bis 2030 jährlich um 3 %, was einer kumulierten Steigerung von fast 30 % in fünf Jahren entspricht. Das Abkommen enthält eine an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelte Lohnüberprüfungsklausel: Sollte die Inflation die vereinbarte Steigerung übersteigen, werden die Löhne im gleichen Verhältnis angehoben, um die Kaufkraft der Arbeitnehmer zu sichern.

Neben der grundlegenden Lohnsteigerung sieht das Abkommen monatliche Zuschläge vor: 80 Euro pro Monat im Jahr 2026, 100 Euro pro Monat von 2027 bis 2029 und 104 Euro pro Monat im Jahr 2030. Die Zuschläge werden rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 berechnet, die Differenz wird in der darauffolgenden Gehaltsabrechnung ausgezahlt.

Die Gewerkschaften erklärten, dass das Abkommen bisher nicht abgedeckte Arbeitnehmerrechte umfasst, darunter 20 Stunden bezahlter Urlaub pro Jahr für Arztbesuche oder medizinische Beratungen. Der Verband UNO sieht in der Unterzeichnung des Abkommens einen stabilen Rahmen für die Arbeitsbeziehungen in der Logistikbranche der Provinz Sevilla bis 2030, was von strategischer Bedeutung für die regionale Wirtschaft sei.

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