de.wedoany.com-Bericht: Der argentinische Exolgan-Terminal führt eine Erweiterung im Wert von 280 Millionen US-Dollar durch, die erste Erweiterung des Terminals seit 15 Jahren. Ziel ist es, die derzeitige Kapazität von 1,35 Millionen TEU bis 2030 auf 2 Millionen TEU zu steigern.
Der Terminal ist ein Joint Venture der singapurischen PSA International (PSA) und der Terminal Investment Limited (TiL) der Mediterranean Shipping Company. Er befindet sich im Stadtteil Dock Sud, 8 Kilometer südlich von Buenos Aires. Der Hafen von Buenos Aires hat einen Umschlag von 2,2 Millionen TEU, Exolgan hält einen Marktanteil von 47 % und ist der größte Containerterminal Argentiniens. Die Konzession wurde im August 2025 zweimal um jeweils 10 Jahre verlängert, sodass die Gesamtlaufzeit bis 2045 verlängert wurde.
Der Exolgan-Terminal verfügt über eine durchgehende Kailinie von 1200 Metern, die aus drei Hauptbetriebskais (Kai 1, 2 und 3) besteht und eine Fläche von über 50 Hektar umfasst. Er ist der einzige Terminal in der Region, der gleichzeitig zwei Post-Panamax-Schiffe aufnehmen kann.
Roberto Triay, Commercial Manager des Exolgan-Terminals, erklärte gegenüber dem Seatrade Maritime News, dass die Erweiterung vollständig aus internen Mitteln finanziert werde. Ein Grund dafür sei, dass durch den Umbau von Liegeplatz 1 zu einem 470 Meter langen Liegeplatz Schiffe der Post-Panamax-Klasse mit bis zu 16.000 TEU anlegen können, wodurch die Kapazität verdoppelt werde. Liegeplatz 3 werde von 360 auf 430 Meter erweitert, sodass die Gesamtlänge der Liegeplätze bis 2030 1237 Meter betragen werde.
Triay fügte hinzu, dass die Regierung die Hauptausschreibung für die Vertiefung der Hauptfahrrinne abschließe; die Vertiefung sei das wichtigste Problem Argentiniens. Im Jahr 2025 wickelte der Terminal 995.000 TEU ab. In der Hochsaison und bei Staus in den brasilianischen Häfen Rio Grande und Santos erhalte er einige Transshipment-Güter, was nur einmal jährlich von Mai bis August vorkomme.
Eine der aktuellen Herausforderungen sei die Automatisierung. Der Schwerpunkt der Erweiterung liege auf der Einführung von Automatisierung in verschiedenen Bereichen. So werde die Anzahl der automatisierten Torschalter von 10 auf 25 erhöht und noch in diesem Jahr in Betrieb genommen. Dies umfasse auch den Kundenservice sowie die Inkassoabteilung der Verwaltung.
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