Das US-amerikanische Unternehmen für Verbindungstechnik und industrielle Netzwerke HARTING empfiehlt, Konnektivität bereits in der frühen Phase des Maschinendesigns zu integrieren
2026-06-29 16:33
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Auf der IMTS 2026 wies Emily Kenny, Produktmanagerin bei HARTING, darauf hin, dass die Integration von Konnektivität in der frühesten Phase des Maschinendesigns die Grundlage für modulare und automatisierte Fertigung bildet. Diese Ansicht basiert auf der Beobachtung aktueller Fertigungstrends, wonach unbemannte Produktion, vorausschauende Wartung und Künstliche Intelligenz-gesteuerte Optimierung die Logik des Maschinendesigns verändern.

IMTS 2026-Logo, HARTING-Logo, eine Gruppe von Personen, die eine Vorführung betrachten

In traditionellen Designprozessen wird Konnektivität oft als nachgelagerte Integrationsaufgabe betrachtet, bei der Kernmechanik und Prozessmodule priorisiert und Kabel und Schnittstellen erst später behandelt werden. Mit schrumpfenden Stellflächen, steigenden Leistungsanforderungen und zunehmendem Bedarf an Fernwartung ist dieses Modell jedoch nicht mehr tragfähig. Konnektivität muss bereits in der frühen Designphase berücksichtigt werden, um die Gesamtfähigkeiten der Maschine zu verändern.

Der Wechsel von festverdrahteten Punkt-zu-Punkt-Systemen zu einer steckverbinderbasierten modularen Architektur kann Fertigungs- und Inbetriebnahmezeiten verkürzen, den Erweiterungsprozess vereinfachen und die Wartbarkeit verbessern. Hybridsteckverbinder integrieren Strom, Signale und Daten in kompakten Schnittstellen und ermöglichen so schnellere Montage, fehlersichere Installation und einfachen Austausch von Subsystemen. Dieses modulare Design kann die mittlere Reparaturzeit verkürzen und geplante sowie ungeplante Stillstände reduzieren, was für hochwertige Produktionsumgebungen entscheidend ist.

Das frühe Design der Konnektivität bildet auch die Grundlage für den unbemannten Betrieb. Zuverlässige Steckverbinder mit Diagnosefunktionen unterstützen die kontinuierliche Datenerfassung, automatische Regelkreise und Echtzeitoptimierung. Maschinen können kritische Parameter wie Durchfluss und Temperatur ohne direkten menschlichen Eingriff überwachen und Daten für prädiktive Analyseplattformen bereitstellen, die Leistungsabweichungen vorhersagen, Wartungsarbeiten priorisieren und die Produktion sichern können. Jeder Verbindungspunkt wird zu einem Datenpfad, der Rückverfolgbarkeit, Ferndiagnose und intelligente Entscheidungsfindung unterstützt.

Die konnektivitätsgetriebene Architektur bringt auch Verbesserungen bei Nachhaltigkeit und Sicherheit. Präzise Überwachung ermöglicht dynamisches Ressourcenmanagement zur Abfallreduzierung, während automatisierte, sensorgesteuerte Systeme den Personenkontakt mit gefährlichen Aufgaben einschränken. In unbemannten Umgebungen spielen Mitarbeiter weiterhin eine wichtige Rolle, werden jedoch strategisch für komplexe, hochwertige Eingriffe eingesetzt, anstatt für Routineüberwachung. Da Maschinen immer kompakter und komplexer werden, bestimmen Größe, Zuverlässigkeit, Fehlersicherheit und Lebensdauer der Steckverbinder direkt die Leistung und Wartbarkeit. Das frühe Design der Konnektivität hilft beim Aufbau skalierbarer, flexibler Plattformen, die sich an neue Prozesse, Vorschriften und Produktionsanforderungen anpassen lassen, ohne kostspielige Neukonstruktionen.

Die Konferenz fand während der IMTS 2026 statt, veranstaltet von der AMT (Association for Manufacturing Technology) und verwaltet von GIE Media. Die Konferenzzeit war Donnerstag, der 17. September 2026, um 10:00 Uhr, im Raum W193-A der IMTS55. Die Konferenz umfasste 69 Vorträge zu den Themen Prozessinnovation, Fabrikbetrieb, Qualität/Prüfung und Automatisierung. Emily Kenny ist Produktmanagerin für Han- und Industriesteckverbinder bei HARTING Americas und konzentriert sich auf Produktstrategie, um modulare Verbindungslösungen für industrielle und sicherheitskritische Anwendungen bereitzustellen. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Produktmanagement, Marktentwicklung und Energiestrategie und hält einen Bachelor-Abschluss in Design Engineering von der University of Illinois Urbana-Champaign.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com