de.wedoany.com-Bericht: FIS hat ein gezieltes kurzes Online-Lernmodul eingeführt, das Auftragnehmern, Planern und Fachleuten helfen soll, sich auf die wesentlichen Änderungen der walisischen Bauvorschriften vorzubereiten.
Das Modul mit dem Titel „Walisisches Bau(sicherheits)gesetz 2026" konzentriert sich darauf, Fachleuten die neuen walisischen Bauvorschriften zu vermitteln, die ab dem 1. Juli 2026 in Kraft treten. Ab diesem Datum wird in Wales ein völlig neues Bau(sicherheits)system eingeführt, das die Überwachung, Genehmigung und Durchführung von Bauvorhaben grundlegend verändert. Dieses System stimmt weitgehend mit den Grundsätzen des in England geltenden „Bau(sicherheits)gesetzes 2022" überein, ist jedoch nicht identisch mit dem walisischen System, das über andere Aufsichtsbehörden, Verfahren und Dokumentationsanforderungen funktioniert.
Wales führt einen verantwortungspflichtigen Regulierungsrahmen für alle regulierten Bauvorhaben ein, mit zusätzlichen und strengeren Anforderungen für Hochrisikogebäude. Das System weist starke Ähnlichkeiten mit dem englischen System auf, weist jedoch in der Praxis wichtige Unterschiede auf, die Auftragnehmer, Planer und Fachleute genau kennen müssen. Zu den Hauptmerkmalen des walisischen Systems gehören: ein dem englischen System ähnlicher Verantwortungsrahmen für Bauherren, Planer, Auftragnehmer, Hauptplaner und Hauptauftragnehmer; verbindliche Kompetenzanforderungen für Einzelpersonen und Organisationen, die Planungs- oder Bauarbeiten durchführen; Ersetzung des traditionellen „Einreichungsverfahrens" durch ein neues antragsbasiertes Baukontrollgenehmigungsverfahren; verstärkte Durchsetzungsbefugnisse, einschließlich Compliance-Anordnungen, Einstellungsanordnungen und verlängerte Durchsetzungsfristen; sowie ein separates, gestaffeltes Genehmigungsverfahren für Hochrisikogebäude, das von den örtlichen Baukontrollbehörden und nicht von einer Bauaufsichtsbehörde verwaltet wird.
Ein wesentlicher Unterschied zum englischen System besteht darin, dass in Wales keine unabhängige Bauaufsichtsbehörde eingerichtet wurde. Hochrisikogebäude und deren Durchsetzung fallen weiterhin in den Zuständigkeitsbereich der örtlichen Baukontrollbehörden, mit unterschiedlichen Genehmigungswegen, gesetzlichen Erklärungen und Rechtsbehelfsmechanismen. Die Definition von Hochrisikogebäuden ist im walisischen System zudem weiter gefasst und umfasst Gebäude mit mindestens einer Wohneinheit sowie Krankenhäuser und Pflegeheime mit Übernachtungsmöglichkeiten.
Das neue FIS-Schulungsmodul richtet sich an Personen, die den Kurs „Einführung in das Bau(sicherheits)gesetz" bereits abgeschlossen haben und nun verstehen müssen, wie das walisische System in der Praxis funktioniert. Es bietet: eine klare Erklärung, wie sich das walisische Bau(sicherheits)system entwickelt hat; einen Überblick über die ab Juli 2026 geltenden Verantwortungs- und Kompetenzanforderungen; eine praktische Anleitung zum neuen Baukontrollgenehmigungsverfahren; vertiefte Einblicke in die Verfahren für Hochrisikogebäude, die gestaffelte Genehmigung und die vorgeschriebenen Informationen; Erläuterung der Durchsetzungsbefugnisse und ihrer praktischen Bedeutung; sowie eine verständliche Darstellung der Übergangsregelungen für bereits laufende Projekte.
Die Übergangsbestimmungen bedeuten, dass einige Projekte, die vor dem 1. Juli 2026 bereits im System waren, unter den bestehenden Regelungen fortgeführt werden können. Allerdings müssen alle Projekte, für die bis zu diesem Datum keine vollständigen Pläne eingereicht oder keine Erstmitteilung akzeptiert wurde, von Anfang an das neue walisische System einhalten. Angesichts der zunehmenden Betonung von Kompetenz, Verantwortung und dokumentierter Compliance ist es jetzt an der Zeit, dass Organisationen sicherstellen, dass ihre Teams verstehen, wie das walisische System funktioniert. FIS erklärt, dass es sich weiterhin dafür einsetzt, die Ausbau- und Innenausbaubranche durch die größten regulatorischen Veränderungen seit einer Generation zu begleiten. Neben dem neuen, speziell auf Wales ausgerichteten Modul bietet FIS weiterhin Beratung, Schulungen und praktische Werkzeuge an, um Mitgliedern bei der Risikominimierung, der Verbesserung der Sicherheit und der Einhaltung der Vorschriften zu helfen.
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