de.wedoany.com-Bericht: Die Shaoxing Jiangbin Thermoelektrik GmbH hat kürzlich einen Versuch zur stufenweisen Nutzung der Heizdampfenergie mit einem Radialturbogenerator abgeschlossen. Dabei erreichte die Einheit eine maximale Leistung von 4,41 Megawatt, während der Eigenverbrauch des Kraftwerks auf 0,04 Megawatt sank. Die Eigenverbrauchsquote lag nahe Null, sodass der Betriebsstrombedarf im Wesentlichen durch die Abwärmeenergie gedeckt wurde.
Bei diesem Projekt wird die Druckdifferenzenergie aus dem Entspannungsprozess des Heizdampfes in elektrische Energie umgewandelt und direkt der Hauptanlage zugeführt, wodurch die Eigenverbrauchsquote nahe Null sinkt. Der Stromverbrauch für den Eigenbetrieb eines Wärmekraftwerks beträgt üblicherweise 1 bis 3 Prozent der erzeugten Strommenge; dieser Versuch senkte diesen Anteil erheblich.
Das Unternehmen hat das Projekt zur „nahezu Null-Eigenverbrauchsquote“ als jährliches Schwerpunktprojekt eingestuft und erstmals die Technologie der leistungsstarken Hochgeschwindigkeits-Radialturbine in einem Abwärmenutzungsszenario eingesetzt. Die Antriebswelle der Einheit dreht sich mit 20.000 Umdrehungen pro Minute – eine branchenweit erste Anwendung in dieser Parameterklasse.
Zur Umsetzung des Projekts stellte das Unternehmen ein spezielles Arbeitsteam aus den Bereichen Betrieb, Maschinenbau, Thermotechnik, Elektrik und Schutztechnik zusammen. Dieses Team optimierte die Betriebsabläufe in allen Phasen, einschließlich Rohrvorwärmung, Anfahren und Lastanpassung. Die Mitarbeiter erstellten Kontrollpläne und Notfallmaßnahmen für potenzielle Risiken und führten praktische Schulungen für das gesamte Personal durch. Während der Versuche setzte das Kernteam eine kombinierte Überwachungsstrategie aus „zentraler Überwachung vor dem Schaltpult und Vor-Ort-Kontrollgängen“ ein. Bei kritischen Schritten wie dem Umschalten der Heizungsregelventile und der Dampfquellenumschaltung wurden die Parameter präzise gesteuert, während Vibrationen, Wellentemperaturen und Öltemperaturen kontinuierlich überwacht wurden, um die Stabilität aller Kennwerte der Einheit und der Radialturbine sicherzustellen.
Das Projekt wird voraussichtlich eine jährliche Mehrstromerzeugung von 5,4 Millionen Kilowattstunden ermöglichen, etwa 1.107 Tonnen Standardkohle einsparen und die CO₂-Emissionen um rund 2.208 Tonnen reduzieren. Es dient als technisches Vorbild für gleichartige Anlagen.
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