Brasilianisches TSEA startet 25-Millionen-US-Dollar-Werk in den USA im vierten Quartal
2026-07-02 08:53
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de.wedoany.com-Bericht: Der brasilianische Energie-Infrastrukturhersteller TSEA hat den Betrieb seines Werks in Eden, North Carolina, USA, aufgenommen und vor Ort ein After-Sales-Team eingesetzt, das sich speziell um Kunden in den USA kümmert, die Spannungsregler des Unternehmens verwenden. Das Werk dient als Reparaturwerkstatt und bietet Wartungs- und technische Unterstützung für installierte Geräte. Durch die lokalisierte technische Dienstleistung sollen die aktuellen Reise-, Unterbringungs- und Logistikkosten um 60 % gesenkt werden. TSEA erwartet, dass der Hauptvorteil dieser Maßnahme in der größeren Kundennähe liegt, sodass diese direkt auf die Expertenunterstützung des Unternehmens zugreifen können.

Laut Emílio Mesa Júnior, Qualitätsmanager bei TSEA, wird das Werk in Eden auch ein Treffpunkt für technische und geschäftliche Besprechungen mit Kunden und strategischen Partnern sein. Er erklärte, dass die lokale Präsenz es dem Unternehmen ermögliche, die Geräte vor Ort besser zu verfolgen und eine engere Beziehung zu den Kunden aufzubauen. Die Verankerung in Eden bringe nicht nur Veränderungen im Servicebereich mit sich, sondern verändere auch die Art und Weise, wie das Unternehmen seinen Betrieb an die Anforderungen des US-Marktes anpasst. Diese Strategie erweitert die Rolle des Werks, das zuvor als erster industrieller Betriebsstandort von TSEA in den USA angekündigt wurde. Das Werk, in das 25 Millionen US-Dollar investiert wurden, wird speziell einphasige Spannungsregler für US-amerikanische Versorgungsunternehmen, Energiegenossenschaften und kommunale Stromversorger produzieren.

Die Produktion soll im vierten Quartal 2026 schrittweise anlaufen und voraussichtlich 160 Arbeitsplätze im Rockingham County schaffen. Ab Oktober wird das Werk in Eden auch mit der Einrichtung eines Technologiezentrums beginnen, in dem Relais und Steuerungen installiert werden, die in den Spannungsreglern verwendet werden und derzeit von US-amerikanischen Unternehmen geliefert werden. Der Betrieb erfolgt im Back-to-Back-Modus, d. h. die Komponenten werden direkt vom Lieferanten nach Eden transportiert und dort vor Ort in die Geräte von TSEA integriert. Diese Änderung soll die B2B-Frachtkosten zwischen den Unternehmen senken und jährlich etwa 400.000 Brasilianische Real einsparen. Neben den finanziellen Auswirkungen erhofft sich das Unternehmen auch eine Verkürzung der Prozesszeiten. Derzeit kann die Lieferzeit für Relais fast 100 Tage betragen. Mit der Inbetriebnahme des Werks in Eden wird eine Verkürzung der Materialtransportzeiten und eine Verbesserung der pünktlichen Lieferquote (OTD) erwartet.

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