de.wedoany.com-Bericht: Das portugiesische große Sprachmodell AMÁLIA wurde im Técnico Innovation Center in Lissabon offiziell vorgestellt und ist ab sofort für die öffentliche Verwaltung, Unternehmen und Bürger zugänglich. Das Modell verfügt über 9 Milliarden Parameter, wurde von einem portugiesischen Konsortium entwickelt, an dem über 80 Forscher beteiligt waren, und die ersten Anwendungsfälle umfassen Bereiche wie Bildung, Museen, Wissenschaft und Medien.

Der nationale Chief Technology Officer Manuel Dias betonte auf der Veranstaltung, dass AMÁLIA nicht dafür geschaffen sei, im Labor zu bleiben. Das Modell sei einsatzbereit und könne in bestehende Dienste und Portale integriert werden. Premierminister Luís Montenegro erinnerte daran, dass das Projekt ursprünglich von Ministerin Margarida Balseiro Lopes geleitet wurde und das Ziel der Veröffentlichung innerhalb von 18 Monaten erreicht wurde.
Luís Montenegro räumte in seiner abschließenden Rede auf der Veranstaltung ein, dass die Ankündigung des Projekts im Jahr 2024 damals Kontroversen ausgelöst habe und er selbst zunächst bezweifelt habe, ob er zu optimistisch sei. Er versprach, weiterhin stark in das Projekt zu investieren und zeigte sich zuversichtlich, die angestrebten Ziele in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Kompetenzaufbau zu erreichen.
Für die nächste Entwicklungsstufe erklärte Manuel Dias, dass man sich wünsche, dass AMÁLIA in Zukunft handeln und Aufgaben ausführen könne. Neben der Weiterentwicklung zu einem Agenten sei auch geplant, das Modell mit erweiterten Fähigkeiten und einem breiteren Kontext auszustatten. Die nächste Entwicklungsphase befinde sich bereits in Vorbereitung.









