Scandinavian Airlines bestellt im Juni 18 Airbus A330neo
2026-07-02 15:19
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de.wedoany.com-Bericht: Scandinavian Airlines (SAS) hat 18 Airbus A330neo bestellt, um sein Langstreckennetz auszubauen und plant, innerhalb der künftigen Air France-KLM Group einen dritten Hub zu etablieren.

Rendering der SAS A330neo

SAS-CEO Anko van der Werff erklärte am 30. Juni, dass dieses Modell sowohl wirtschaftlich als auch umweltfreundlich sei und eine Schlüsselrolle in der langfristigen Flottenstrategie des Unternehmens spielen werde. Van der Werff wies darauf hin, dass es sich um die größte Investition in der Unternehmensgeschichte handele und ein klares Bekenntnis zur Zukunft darstelle.

Derzeit betreibt SAS sechs A350-900, acht A330-300 und drei A321LR für Langstreckenflüge. Sein Chief Commercial Officer Paul Verhagen sagte Anfang Juni während der Jahrestagung der International Air Transport Association (Luftverkehr) gegenüber Aviation Week: „Das Langstreckengeschäft muss definitiv wachsen. Wir haben 140 Flugzeuge, aber nur etwa 15 davon sind für Langstrecken eingesetzt – die Flottenstruktur ist stark auf Kurzstrecken ausgerichtet.“ Die feste Bestellung von 18 A330neo ist Teil einer Reihe von Flottenanpassungsplänen. Im nächsten Sommer wird SAS fünf ehemalige A330-300 von Virgin Atlantic integrieren, um die Breitrumpfflotte schneller zu vergrößern. Die A330neo wird die bestehende A330-Flotte schrittweise ersetzen und Raum für Wachstum schaffen.

Verhagen verriet, dass die Fluggesellschaft plane, künftig zwei Breitrumpfmodelle zu betreiben. Die A350 sei für manche Ziele zu groß, während die A330 einige asiatische Destinationen nicht bedienen könne. Das Langstreckennetz beschränke sich nicht auf Transatlantikrouten; auch Lateinamerika und Asien stünden auf dem Plan.

Im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge hatte SAS im vergangenen Jahr 45 Embraer 195-E2 fest bestellt, um die europäische Flotte zu erneuern – dieses Modell ist kleiner als die A320neo. Diese Flottenanpassungen erfolgen, während die Fluggesellschaft auf die Genehmigung der Regulierungsbehörden für die Übernahme ihrer Mehrheitsbeteiligung durch Air France-KLM wartet und anschließend eine kartellrechtliche Ausnahmegenehmigung beantragt, um künftig dem transatlantischen Joint Venture von Air France, KLM und Virgin Atlantic beizutreten.

Für Airbus stellt dieser Auftrag einen weiteren positiven Fortschritt für das A330neo-Programm dar. Nur wenige Tage vor der Ankündigung von SAS hatte China Eastern Airlines den Kauf von 25 A330neo zugesagt. Im März dieses Jahres hatte auch Delta Air Lines die Bestellung von 16 Exemplaren dieses Modells sowie 16 A350-900 zugesagt.

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