Universal Piling & Geotechnical schließt 428 Meter langes Steinschlagschutznetz ab
2026-07-02 15:19
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de.wedoany.com-Bericht: Die Universal Piling & Geotechnical Company hat während einer neuntägigen Sperrung am Maidstone East Rock Cutting in Großbritannien ein großes Steinschlagschutz- und Hangstabilisierungsprojekt abgeschlossen. Die Arbeiten umfassten die Installation eines 428 Meter langen Geobrugg 100A-R Steinschlagschutznetzes an einem Einschnitt mit historischen Steinschlag- und Instabilitätsereignissen sowie die Durchführung von Bodenvernagelungen und Steinschlagschutzmaßnahmen.

Nach der Vegetationsbeseitigung und dem Auslegen der Netzlinie zeigten sich Anzeichen von Instabilität an einem Abschnitt der Einschnittsböschung unterhalb der geplanten Netzlinie. Eine gemeinsame Inspektion während der Sperrung durch Network Rail, die Southern Renewals Enterprise und den Konstrukteur Tony Gee ergab, dass zusätzliche Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich sind, um die langfristige Integrität der Böschung und den sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten. Das Designteam entwickelte und genehmigte schnell ein überarbeitetes Stabilisierungskonzept, das über den ursprünglichen Umfang hinaus 30 zusätzliche Bodenanker und 176 Quadratmeter passive Steinschlagschutznetze umfasste.

Durch flexibles Lieferkettenmanagement und Einsatzplanung wurden alle zusätzlichen Materialien, Spezialgeräte und Ressourcen innerhalb von 24 Stunden nach der Standortbesichtigung durch den Konstrukteur beschafft und bereitgestellt. Die ergänzenden Arbeiten wurden innerhalb des Sperrfensters abgeschlossen, wobei vor der Übergabe noch Restzeit verblieb. Das Projekt demonstrierte die multidisziplinären Fähigkeiten des Unternehmens in den Bereichen Seilarbeiten, Spezialbohrungen, Bodenvernagelung, Steinschlagschutz und Netzinstallation sowie die Fähigkeit, auf sich ändernde Bedingungen vor Ort zu reagieren, während Sicherheit, Zeitplan und Qualität gewährleistet wurden.

Der Arbeitsumfang umfasste die Anreise eine Woche vor der Sperrung, um alle Maschinen, Geräte und Materialien zu empfangen und zu organisieren. Zu Beginn der Sperrung reinigte ein spezialisiertes Vegetationsbeseitigungsteam die untere Vegetation der Einschnittsböschung mit Hilfe von auf Schienenfahrzeugen (RRV) montierten Hubarbeitsbühnen (MEWPs). Anschließend installierte ein RRV mit Bohrmast 98 R32-Bodenanker mit einer Tiefe von 3,5 Metern, wobei hochfester, schnell abbindender Injektionsmörtel innerhalb von 24 Stunden die volle Auslegungsfestigkeit erreichte. Danach wurde ein zweiter RRV eingesetzt, um die Netzpfosten zu heben und zu positionieren, koordiniert von Seiltechnikern mit IRATA-Zertifizierung (Industrial Rope Access Trade Association). Nach Abschluss der Bohrungen wurde das Bohrgerät von den Gleisen entfernt, und das Seilzugangsteam führte die Seilarbeiten, das Einfädeln und Spannen der Drahtseilsysteme sowie die Montage der Netzplatten durch, um schließlich die Netze auf beiden Seiten des Einschnitts (bergauf und bergab) zu installieren.

Sicherheitsmanagement und Terminkoordination waren angesichts der begrenzten Sperrzeit, der gleichzeitigen Arbeiten mehrerer Auftragnehmer sowie der Nähe zu Glasfaserkabeln und Hochspannungsleitungen im Gleisbett von entscheidender Bedeutung. Während der Bohrungen wurden strenge Sperrzonen eingerichtet, und es wurden Terram-Folien sowie Aufprallschutzvorrichtungen installiert, um unterirdische Leitungen zu schützen und eine Verschmutzung des Schotters zu verhindern. Der Zugang zur Böschungskrone erfolgte über fremdes Eigentum, sodass die Ein- und Ausfahrten sorgfältig verwaltet werden mussten, um Beeinträchtigungen der Grundstückseigentümer zu minimieren.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehörten die Absteckung und Voruntersuchung mit auf RRV montierten Hubarbeitsbühnen, die Installation von 98 R32-Bodenankern, die Montage von 35 Netzpfosten, 4 Stützpfosten und 8 Abspannseilverankerungen, der Bau und die Inbetriebnahme des 428 Meter langen Geobrugg 100A-R Steinschlagschutznetzes (168 Meter bergab, 260 Meter bergauf) unter Verwendung von etwa 1300 Metern Seil, 130 Seilklemmen und 180 Spiralspulen. Das Team führte auch Belastungstests an Opferprüfankern bis zur vollen Auslegungstiefe durch und optimierte die Ankerlängen durch gemeinsame Designoptimierung unter Nutzung der Testergebnisse mit den Ingenieuren von Tony Gee. Nach der Entdeckung potenziell instabiler Felsflächen wurde ein verstärktes Stabilisierungskonzept mit zusätzlichen 30 Bodenankern und 176 Quadratmetern passiver Schutznetze entwickelt.

Nach Abschluss aller Arbeiten wurden Maschinen und Geräte sicher über den dafür vorgesehenen Schienenstraßenzugangspunkt (RRAP) entfernt. Die Baustelle und die Bahninfrastruktur wurden gründlich gereinigt, die Gleise mit Hochdruck gereinigt, Abfälle entsorgt und schließlich in einem sauberen, sicheren und voll funktionsfähigen Zustand übergeben. Das Projekt wurde durch sorgfältige Planung vor der Sperrung, effektive Zusammenarbeit mit den Beteiligten und die Integration von Fachwissen in den Bereichen Spezialbohrungen, Seilarbeiten und Geotechnik sicher und termingerecht mit der Installation des 428 Meter langen Netzes und der zugehörigen Stabilisierungsmaßnahmen abgeschlossen. Als während der Sperrung zuvor nicht erkannte Felsinstabilitäten auftraten, arbeitete das Unternehmen mit Network Rail und Tony Gee zusammen, um innerhalb kurzer Zeit ein verstärktes Stabilisierungskonzept zu entwickeln und umzusetzen, das die langfristige Stabilität des Einschnitts und den sicheren Bahnbetrieb gewährleistete.