de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung des brasilianischen Bundesstaates São Paulo hat ein 180-tägiges Antragsfenster eröffnet, das es den Gemeinden ermöglicht, den regionalen Einheiten der sanitären Grundversorgung (URAE 2) beizutreten. Die Entscheidung wurde vom Sekretariat für Umwelt, Infrastruktur und Logistik (Semil) veröffentlicht.

Um beizutreten, müssen die Gemeinden dem Sekretariat für Umwelt, Infrastruktur und Logistik eine vom Bürgermeister unterzeichnete Beitrittsvereinbarung sowie die erforderlichen Unterlagen und einen Nachweis über die bereits regulierten Dienstleistungen vorlegen. Falls die Regulierung noch nicht abgeschlossen ist, muss eine Verpflichtung zur Regulierung innerhalb von 90 Tagen eingegangen werden.
Das Sekretariat für Umwelt, Infrastruktur und Logistik weist darauf hin, dass der Beitritt zu dieser regionalen Governance-Struktur den Gemeinden die Teilnahme an der regionalen Steuerung ermöglicht, die sich auf Planung, Wassersicherheit, Klimaresilienz, Wasserqualität und die Überwachung der Ziele zur flächendeckenden Sanitärversorgung konzentriert. Der Beitritt ändert nicht automatisch das Dienstleistungsmodell, stellt keine Zwangskonzession dar und überträgt auch nicht das Eigentum der Gemeinde.
Gemeinden, die ihre eigenen Dienstleistungen, Konzessionsverträge oder indirekte Verwaltungsmodelle beibehalten, können der URAE 2 beitreten und behalten dabei ihre Autonomie. Die Regionalisierung wird als Voraussetzung für den erweiterten Zugang zu Bundes- und Landesressourcen sowie Finanzierungen angesehen, was auch den Anforderungen des „Neuen Sanitärrechtsrahmens“ und der Normen der Regierung des Bundesstaates São Paulo entspricht.









