de.wedoany.com-Bericht: Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat ein temporäres Unterstützungsprogramm für kleine und mittlere Rindfleischverarbeiter gestartet, um den Druck durch die angespannte Rinderverfügbarkeit auf die Verarbeitungsgewinne und die Marktzugangsmöglichkeiten der Viehzüchter zu mildern.
Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins kündigte die Einführung des Programms mit dem Namen „Strengthening Processing for U.S. Ranchers“ (SPUR) an. Das USDA erklärte, dass das Programm berechtigten Rindfleischverarbeitungsunternehmen Zahlungen in Höhe von bis zu 500 Millionen US-Dollar gewähren wird. Die Farm Service Agency wird diese Zahlungen über die Commodity Credit Corporation abwickeln. Das USDA wies darauf hin, dass diese Unterstützung Verarbeitern helfen soll, die aufgrund historisch niedriger Rinderbestände und anderer Marktbelastungen mit höheren Einkaufskosten für Rinder konfrontiert sind.
Berechtigte Verarbeiter müssen entweder einer Bundesinspektion unterliegen oder im Rahmen des Talmadge-Aiken Cooperative Inspection Program oder des Cooperative Interstate Shipment Program betrieben werden. Diese Verarbeiter müssen sich im Besitz von US-Bürgern befinden und dürfen den Rindfleischverarbeitungsmarkt nicht landesweit dominieren. Das USDA gab an, dass derzeit vier Unternehmen fast 85 % des US-amerikanischen Rindfleischverarbeitungsmarktes kontrollieren. Die Behörde erklärte, dass die Aufrechterhaltung regionaler Verarbeitungskapazitäten den Marktzugang der Viehzüchter schützt, Rindfleischmarkenprogramme unterstützt und die ländliche Lieferkette stärkt.
Tony St. James, Marktexperte von RFD News, wies darauf hin, dass Viehzüchter auf landwirtschaftlicher Ebene das SPUR-Programm im Auge behalten sollten, da die Stabilität regionaler Verarbeiter die Rinderpreisangebote, den Marktzugang und die Möglichkeiten für Mehrwert-Rindfleisch beeinflusst.









