de.wedoany.com-Bericht: Der maritime Lösungsanbieter GENMA hat die erfolgreiche Inbetriebnahme seines neuesten schwimmenden Umschlagsystems bekannt gegeben. Das System wurde in Westafrika installiert, um den Export von Mineralien zu unterstützen.


Das Umschlagsystem spielt eine Rolle bei der Lösung logistischer Herausforderungen des globalen Bergbaus: Große Schiffe können flache Häfen nicht anlaufen. Am Beispiel von Kamsar in Guinea können Erzfrachter mit 300.000 Tonnen nicht anlegen. Die Lösung von GENMA ermöglicht es kleinen Lastkähnen, nach dem Beladen mit Mineralien am Kai in tiefere Gewässer zu fahren, wo die Ladung über das Umschlagsystem auf große Schiffe übertragen wird, sodass diese nicht mehr in den Hafen einfahren müssen. Das System umfasst 2 Deckskräne, 2 große Trichter, ein Bandförderband und einen Verlader. Der Arbeitsablauf: Die Kräne greifen die Mineralien vom Lastkahn und geben sie in die Trichter, die die Mineralien dem Förderband zuführen, das sie zum Verlader transportiert, der sie kontinuierlich in die Laderäume der großen Schiffe entlädt.
Bei Offshore-Operationen sind die Kräne mit einem kontinuierlichen Geschwindigkeitsregelsystem ausgestattet, das sanftes Beschleunigen und Abbremsen gewährleistet. Selbst unter schwerer Last können Bediener millimetergenaue Anpassungen vornehmen, was einen präzisen, verschüttungsfreien Umschlag ermöglicht. Der kastenförmige Ausleger bleibt unter Last stabil und minimiert Schiffsbewegungen. Die großen Trichter können hohe Durchsätze bewältigen und sorgen für eine kontinuierliche Zufuhr zum Förderband.
Für raue Seebedingungen sind die GENMA-Kräne nach den strengsten maritimen Standards ausgelegt: Schlüsselkomponenten sind innen abgedichtet und mit mehrschichtigen Korrosionsschutzbeschichtungen versehen. Ein niedriger Schwerpunkt und ein leichtes Design verbessern die Stabilität unter rauen Seebedingungen; die Stabilität der Anlage ermöglicht schnellere und sicherere Operationen. Der Verlader passt sich durch ein teleskopierbares Fallrohr und einen neigbaren Ausleger an die ständigen Bewegungen des Schiffes wie Gezeiten und Wellen an, sodass das Material gleichmäßig und mit minimaler Zerkleinerung entladen wird, unbeeinflusst von den Relativbewegungen der beiden Schiffe.
Um Ausfallzeiten zu reduzieren, ist das System wartungsfreundlich ausgelegt: Integrierte Hydraulikeinheiten reduzieren die Anzahl der Leitungen und Leckstellen, Hauptverbindungen sind selbstschmierend, und standardisierte Diagnoseanschlüsse ermöglichen eine schnelle Problemidentifikation. GENMA unterhält Servicezentren und Ersatzteillager in Tanger, Marokko, und Mombasa, Kenia. Ein Lager in Kamsar, Guinea, ist kurz vor der Fertigstellung und wird Mitte des Jahres eröffnet. Vor Ort sind bereits langfristig eingesetzte Wartungstechniker stationiert, die schnelle Reaktionszeiten und ausreichende Ersatzteilverfügbarkeit gewährleisten.
Das System wurde bereits in Betrieb genommen; alle Motoren, Sensoren und Steuerungssysteme haben Einzel- und Integrationstests bestanden. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme wird das System in Westafrika als Schüttgutumschlagswerkzeug für Kunden dienen und zur effizienten Durchführung von Reiseoperationen beitragen.










