de.wedoany.com-Bericht: Ein vierwöchiges Kapazitätsaufbauprojekt wurde am Grenzübergang Elegu an der Grenze zwischen Uganda und dem Südsudan gestartet, an dem über 600 kleine grenzüberschreitende Händler und sechs Händlerverbände teilnehmen. Ziel ist es, die Geschäftskompetenzen zu verbessern und die Einhaltung der Anforderungen des grenzüberschreitenden Handels zu stärken.
Das Projekt wird vom Eastern Services Hub in Zusammenarbeit mit TradeMark Africa (TMA) durchgeführt und von der Delegation der Europäischen Union in Uganda unterstützt. Es zielt darauf ab, die Fähigkeiten der Händler entlang eines der verkehrsreichsten Handelskorridore zwischen Uganda und dem Südsudan zu stärken.
Der Grenzübergang Elegu wickelt täglich durchschnittlich etwa 200 Lkw-Transite ab und erleichtert den Warenfluss von Getreide, frischen Agrarprodukten, humanitären Gütern und anderen Waren zwischen Uganda und dem Südsudan. Diese Grenze spielt eine entscheidende Rolle im regionalen Handel und dient Tausenden von Händlern, die auf einen effizienten Grenzbetrieb angewiesen sind.
Während der vierwöchigen Schulung lernen die Teilnehmer Finanzmanagement, Buchführung, Exportverfahren, Grenzanforderungen und die Nutzung der digitalen Plattform iSOKO. Das Programm soll das Verständnis der Händler für regulatorische Prozesse verbessern und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit sowie den Zugang zu regionalen Märkten stärken.
Die erste Schulung brachte Händler und Vertreter wichtiger Grenzbehörden wie der Uganda Revenue Authority (URA) und des Uganda National Bureau of Standards (UNBS) zusammen. Die Beamten gaben praktische Anleitungen zu Zollverfahren, Normenkonformität und regulatorischen Anforderungen, um einen reibungsloseren grenzüberschreitenden Handel zu fördern.
Das Projekt wird auch die Verbindungen zwischen Händlern und Finanzinstituten stärken, sodass die Teilnehmer Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten und Geschäftsmöglichkeiten erweitern können.
TradeMark Africa hat an 14 Grenzübergängen über 130.000 Frauen, Männer und Jugendliche geschult, die im grenzüberschreitenden Handel tätig sind. Die Organisation erklärte, dass das Programm Teil ihrer umfassenderen Bemühungen sei, inklusiven Handel zu fördern, die Grenzeffizienz zu verbessern und die regionale wirtschaftliche Integration zu unterstützen. Mit Finanzierung aus Großbritannien hilft TradeMark Africa auch bei der Umsetzung von Reformen durch die Stärkung der Logistikkapazitäten und die Verbesserung des grenzüberschreitenden Handels.









