de.wedoany.com-Bericht: Zehn von Built Robotics umgerüstete 72-Tonnen-Roboter rammen auf einem Solarfeld im US-Bundesstaat Louisiana Stahlpfähle für das Hyperion-Rechenzentrum von Meta. Dieses Solarprojekt wird speziell das Hyperion-Rechenzentrum mit Strom versorgen. Die automatisierten Maschinen treiben täglich fast 1.000 Stahlträger in den Boden und übernehmen damit mehr als die Hälfte der Rammarbeiten des Projekts.
Hyperion ist das bisher größte Rechenzentrumsprojekt von Meta und soll voraussichtlich eine Rechenleistung von über zwei Gigawatt (GW) für zukünftige Open-Source-Sprachmodelle bereitstellen. Der enorme Strombedarf des Standorts treibt den Einsatz von Robotik in der Infrastruktur für die nächste Generation von KI-Modellen voran. Meta gab an, mit dem Unternehmen Entergy zusammenzuarbeiten, um dem Stromnetz ausreichend saubere erneuerbare Energien hinzuzufügen, um den Bedarf des Standorts zu decken. Das Projekt umfasst Investitionen von über zehn Milliarden US-Dollar, und während der Bauphase sollen voraussichtlich über 5.000 Fachkräfte vor Ort sein.
Das für die Arbeiten zuständige Unternehmen Built Robotics rüstet große Baumaschinen mit Sensoren, Kameras, GPS und Software nach, sodass sie in abgegrenzten Bereichen autonom arbeiten können. Der Rammroboter RPD 35 ist speziell für den Transport und das Rammen von Stahlpfählen in Solarprojekten konzipiert, während der Stabilisator RPS 25 die Pfähle während des Rammvorgangs fixiert. Die verwendeten Stahlpfähle sind etwa 14 Fuß lang und wiegen 200 Pfund; die Roboter übernehmen das Aufnehmen, Positionieren und Rammen, wodurch manuelle Arbeiten der Arbeiter reduziert werden. In einigen tiefer gelegenen, feuchten und schlammigen Bereichen des Projekts wurden die Roboter in die sumpfigsten Abschnitte geschickt.
Noah Ready-Campbell, CEO von Built Robotics, vergleicht die Rolle der Menschen mit „Roboter-Vorarbeitern": Die Arbeiter verwalten die Maschinen, betanken und versorgen sie und überwachen die Arbeiten im gesamten Projekt. Laut Ready-Campbell bräuchte ein herkömmliches Team drei- bis viermal so viele Arbeiter, um die gleiche Arbeit wie die zehn Roboter zu erledigen. Für die Arbeiter bedeutet dies eher eine Veränderung der Rolle vor Ort: Mehr Arbeit könnte sich auf die Überwachung der autonomen Maschinen konzentrieren, während die Roboter die sich wiederholenden Hebe- und Rammarbeiten übernehmen.










