de.wedoany.com-Bericht: Die indische Solar Energy Corporation (SECI) hat eine Ausschreibung für ein 45,6-MW-Windenergieprojekt in Ramagiri, Bezirk Sri Sathya Sai, Andhra Pradesh, im EPC-Modell veröffentlicht. Der Leistungsumfang umfasst Planung, Engineering, Lieferung, Bau, Installation, Prüfung, Inbetriebnahme sowie einen zehnjährigen Betrieb und Wartung.

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein an das ISTS (Inter-State Transmission System) angeschlossenes Windenergieprojekt in Ramagiri, Bezirk Sri Sathya Sai, Andhra Pradesh. Die Projektkapazität beträgt 45,6 MW (mit einer Toleranz von +5 %). Es werden Niederspannungs-, 50-Hz-Horizontalachsen-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von mindestens 3 MW pro Einheit gefordert, deren Technologie in der genehmigten Liste der Windenergie-Typen und -Hersteller (ALMM-Wind) des indischen Ministeriums für neue und erneuerbare Energien (MNRE) aufgeführt sein muss.
SECI übernimmt die Bereitstellung des Grundstücks und den Anschluss an den Netzverknüpfungspunkt (Einspeiseleitung zum 33-kV-Sammelschaltfeld), was dazu beiträgt, die Risiken der Bieter in Bezug auf Grunderwerb und Netzanschluss zu verringern. Die Bieter müssen auf 16 von SECI bereits festgelegten Grundstücken eine Mikrostandortbestimmung durchführen. Das Projekt muss innerhalb von 14 Monaten nach Auftragsvergabe in Betrieb genommen werden. Dieser enge Zeitplan stellt hohe Anforderungen an das Projektmanagement und die Lieferkettenfähigkeiten.
Die Ausschreibung erfolgt in einem einstufigen, zweiteiligen Verfahren. Die Bieter müssen ein technisch-kaufmännisches Umschlag und ein Preisumschlag einreichen. Nur die Preisumschläge der Bieter, die die technische Bewertung bestehen, werden in der nächsten Phase berücksichtigt. Der endgültige Preis wird durch eine elektronische Auktion ermittelt. Die Ausschreibungsunterlagen sind ab dem 3. Juli 2026 auf dem elektronischen Beschaffungsportal der Regierung erhältlich. Die Bieter müssen außerdem eine Leistungsgarantie in Form einer Bankbürgschaft und eine Bietergarantie gemäß den Standardbedingungen stellen.
Für die Bieter ist es erforderlich, im Voraus Lieferzusagen von Windkraftanlagenherstellern auf der ALMM-Wind-Liste einzuholen und einen Transport- und Logistikplan für die großen Anlagenkomponenten zu erstellen, um die 14-monatige Bauzeit einzuhalten. Gleichzeitig sollten die Bieter eine eigene technische Due-Diligence-Prüfung der Windressourcendaten durchführen, um die Stromerzeugung zu bewerten. Der zehnjährige Betriebs- und Wartungsvertrag stellt sowohl eine wichtige Einnahmequelle nach der Inbetriebnahme dar als auch eine Anforderung an das Finanzmodell, die EPC-Kosten mit der langfristigen Rentabilität in Einklang zu bringen.










