de.wedoany.com-Bericht: Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank haben gemeinsam bekannt gegeben, dass aus dem Modernisierungsfonds 2,5 Milliarden Euro für 51 energiebezogene Projekte in 11 Mitgliedstaaten bereitgestellt werden. Die Mittel des Fonds stammen aus den Einnahmen des EU-Emissionshandelssystems. Seit Januar 2021 beläuft sich die kumulierte Auszahlungssumme auf 23,2 Milliarden Euro.
Die Empfängerländer dieser Runde umfassen Mittel- und Osteuropa, Südeuropa sowie den Baltikum-Raum. Die konkrete Mittelverteilung lautet: Rumänien 636,9 Millionen Euro, Ungarn 552,3 Millionen Euro, Tschechien 516,8 Millionen Euro, Griechenland 233,9 Millionen Euro, Polen 180 Millionen Euro, Litauen 169 Millionen Euro, Kroatien 109 Millionen Euro, Portugal 81,4 Millionen Euro, Estland 44,8 Millionen Euro, Lettland 40 Millionen Euro und Slowenien 20,2 Millionen Euro.
Diese 51 Projekte decken drei Bereiche ab: Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien, Modernisierung der Energienetze sowie Steigerung der Energieeffizienz. Zu den typischen Projekten gehören: die Dekarbonisierung der Fernwärme in Tschechien, elektrische Oberleitungsbusse in Estland, die Verbesserung der Energieeffizienz in industriellen Prozessen in Griechenland, die Digitalisierung der Stromnetze in Ungarn, geothermische Fernwärme in Kroatien, Elektrobusse in Lettland, die industrielle Dekarbonisierung in Litauen, Wärmespeicherung und Gebäudeenergieeffizienz in Polen, Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden in Portugal, Batteriespeicher in Rumänien sowie die Modernisierung der Stromnetze in Slowenien.
Der Modernisierungsfonds zielt darauf ab, einkommensschwächere EU-Mitgliedstaaten bei der Erreichung ihrer Klima- und Energieziele zu unterstützen und ergänzt die Kohäsionspolitik, den Aufbau- und Resilienzfonds sowie den Fonds für einen gerechten Übergang. Als nächster Schritt gilt: Für nicht prioritäre Investitionen endet die Einreichungsfrist für neue Vorschläge am 11. August 2026, für prioritäre Investitionen am 8. September 2026. Dabei machen prioritäre Vorschläge über 90 % des gesamten Investitions- und Finanzierungsportfolios aus.










