de.wedoany.com-Bericht: Die französische Bank Natixis hat der spanischen Greenalia S.A.-Tochtergesellschaft Greenalia Biomass Power Curtis-Teixeiro S.L.U. eine Projektfinanzierungs-Refinanzierung in Höhe von 145 Millionen Euro gewährt. Die Mittel sind für das Biomassekraftwerk in Curtis-Teixeiro (A Coruña) bestimmt. Die Anwaltskanzlei Watson Farley & Williams (WFW) fungierte als Rechtsberater von Natixis bei dieser Transaktion.
Das Kraftwerk, das seit 2020 in kommerziellem Betrieb ist, zählt zu den größten Biomasse-Stromerzeugungsanlagen Südeuropas. Im Jahr 2025 erzeugte das Kraftwerk 375 GWh Strom bei einer Volllaststundenzahl von rund 7.500 Stunden. WFW wies darauf hin, dass dieser Wert eine starke Betriebsleistung und hohe Verfügbarkeit der Anlage widerspiegelt. Der Brennstoff stammt vollständig aus FSC- und PEFC-zertifizierter Waldbiomasse, wobei hauptsächlich forstwirtschaftliche Reststoffe genutzt werden, die andernfalls entsorgt worden wären. Laut Projektbetreiber trägt dies zur Förderung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und zur Verringerung der Waldbrandgefahr bei.
Die Refinanzierung erfolgte im Rahmen einer vollständig gezeichneten Projektfinanzierungsstruktur. Berechnungen zufolge kann Greenalia dadurch jährlich über 6,5 Millionen Euro an Finanzierungskosten einsparen und gleichzeitig die Gesamtkapitalstruktur des Unternehmens optimieren.
Das WFW-Energy-Team in Madrid wurde von Partner Rodrigo Berasategui geleitet, unterstützt von Senior Associate Beltrán Silva und Associate María Heredero. Berasategui erklärte, diese Transaktion unterstreiche den anhaltenden Wert von Biomasseanlagen für die spanische Energiewende und zeige, dass der Markt für Projektfinanzierungen von erneuerbaren Energieanlagen im Betrieb weiterhin aktiv sei. Die regulatorische Beratung erfolgte durch Partnerin Lidia Fernández und Senior Associate Paula Pérez, während Senior Associate Javier Gabiña steuerliche Beratung leistete.










