Schottland benötigt jährlich über 15.000 Sozialwohnungen, Regierung zur Beschleunigung der Lieferung aufgefordert
2026-07-05 15:39
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de.wedoany.com-Bericht: Der schottische Wohnungsverband (SFHA) hat neue Wohnungsbaustatistiken veröffentlicht, die zeigen, dass die Zahl der Baubeginne und Genehmigungen zwar wieder ansteigt, die Gesamtlieferungen jedoch weit hinter der Nachfrage zurückbleiben und Tausende von Haushalten noch keine bezahlbare Wohnung erhalten haben.

Richard Meade, Geschäftsführer der SFHA, erklärte, dass Schottland im letzten Monat bereits in das dritte Jahr des Wohnungsnotstands eingetreten sei, während die heutigen Statistiken einen weiteren Rückgang der Fertigstellungen zeigten und immer mehr Familien dringend auf ein sicheres, warmes und bezahlbares Zuhause warteten. Er wies darauf hin, dass der Abwärtstrend bei Baubeginnen und Genehmigungen gestoppt sei und erste Anzeichen einer Erholung zu erkennen seien, was begrüßenswert sei. Die Gesamtsituation zeige jedoch, dass die Zahl der genehmigten Wohnungen immer noch fast die Hälfte unter dem Niveau vor der Pandemie liege. Meade fügte hinzu, dass die systemischen Probleme, die die Lieferung von Sozialwohnungen behinderten, nicht über Nacht gelöst werden könnten, aber die schottische Regierung dringend darlegen müsse, wie sie auf diesen ersten Fortschritten aufbauen und mit der für den Notstand erforderlichen Geschwindigkeit voranschreiten wolle. Er betonte, dass das Regierungsprogramm (Programme for Government) in diesem Herbst ein Wohnungsprogramm (Programme for Housing) sein müsse, wenn man den fast 10.500 Kindern, die in provisorischen Unterkünften aufwüchsen, irgendeine Hoffnung geben wolle. Meade erklärte, das Ausmaß dieses Notstands erfordere Dringlichkeit, politischen Willen und ein vollständig finanziertes Programm, um die 15.693 Sozialwohnungen und bezahlbaren Wohnungen, die Schottland benötige, jedes Jahr während der laufenden Legislaturperiode zu liefern. Abschließend warnte er, dass diese Legislaturperiode das Wohnungsproblem nicht scheitern lassen dürfe, da die Folgen für Wirtschaft, Gesundheit, Bildung und Wohlstand verheerend wären.

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